Itzehoe (bg) – Auf dem Gelände des Klinikums Itzehoe entsteht derzeit die neue Physiotherapieschule, an der Physiotherapeuten für alle Häuser des 6K-Klinikverbundes ausgebildet werden sollen. Dazu gehören neben dem Klinikum Itzehoe auch das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster, das Klinikum Bad Bramstedt, die Westküstenkliniken in Dithmarschen und das Städtische Krankenhaus in Kiel. Mit dem Richtfest wurde nun der nächste Meilenstein gefeiert.
In seinem Richtspruch dankte Aljuš Redžepović, Geschäftsführer des Rohbauunternehmens GLH Projekt, den Handwerkern für ihre Arbeit und zeigte sich dankbar, dass die Arbeit weitgehend unfallfrei verlaufen sei. „Auch wenn die Klinik gleich um die Ecke ist, darf das gene so bleiben“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Krankenhausdirektorin Hannah Maria Werner freute sich über den Baufortschritt. „Wir sind mit dem neuen Bildungszentrum in der Lage, das Klinikum Itzehoe um einen weiteren Baustein in der modernen, medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung zu festigen“, sagte sie. „Als drittgrößtes Krankenhaus in Schleswig-Holstein möchten wir erste Anlaufstelle der Region und darüber hinaus sein – für Patienten, Mitarbeiter und Auszubildende. Dieses Richtfest macht sichtbar, was wir gemeinsam erreicht haben und wofür wir stehen: für Fortschritt, für Ausbildung und für eine starke Zukunft im Gesundheitswesen.“
„Mein Dank gilt allen Handwerkern, die das Haus mit ihren Händen gebaut haben“, sagte Mariekje Sickmann, Leiterin der Physiotherapieschule. „Bald werden die Schüler hier lernen, wie man mit den Händen Menschen helfen kann.“ Derzeit befindet sich die Physiotherapieschule, an der rund 130 Schüler unterrichtet werden, noch am Langen Peter. Mit dem Umzug wird die Lernumgebung nicht nur moderner und großzügiger – auch die Synergien zur Klinik, zur Akademie und der Pflegeschule sollen künftig die Ausbildung verbessern.
Der Neubau soll Anfang 2027 fertig werden. Er umfasst rund 1 600 Quadratmeter und neben einer Solaranalge auf dem Dach wird eine Wärmepumpe zur Eigenversorgung installiert. Die Kosten von etwas mehr als 7 Millionen Euro werden mit 6,79 Millionen Euro vom Land gefördert.