Bad Bramstedt (hot) – Alle Bänke im Zelt waren an beiden Tagen bis auf den letzten Platz besetzt, auch im Außenbereich drängten sich die Besucher: Die Bad Bramstedter Wiesn, die nach mehreren Jahren Pause jetzt wieder ins Leben gerufen wurde, war ein echter Kracher. Allein im Festzelt fanden jeweils 400 Leute Platz, erstaunlich viele kamen in Lederhosen oder Dirndl. Viele ließen es sich nicht nehmen, sogar an beiden Abenden Wiesn-Luft zu schnuppern und zünftig zu feiern. Sehr zufrieden zeigten sich denn auch Günter Pfeiffer und Kevin Willimowski darüber, dass das Event so riesigen Anklang gefunden hat. „Die Veranstaltung könnte sehr gut zur Tradition werden“, sind sich die beiden einig. Günter Pfeiffer ist ein Bramstedter Wiesn-Urgestein. Bis 2019 hatte er die Wiesn unter anderem im Kaisersaal und im Köhlerhof ausgerichtet. Nachdem Bürgermeister Felix Carl immer wieder von Bürgern angesprochen worden war, ob diese Tradition nicht wieder aufleben könne, brachte er mögliche Akteure an einen Tisch. So kamen Günter Pfeiffer und Kevin Willimowski zusammen – was für ein Glücksfall. Der Veranstaltungsprofi Willimowski betreibt in Bad Bramstedt sein Event-Unternehmen „Sounds, Lights and More“ und verfügt über ein reichhaltiges Sortiment an Zelten und Veranstaltungstechnik. So fand die Wiesn jetzt erstmals in einem großen Zelt auf dem Parkplatz der Roland Oase statt. Genügend Platz, um vor dem Zelt Getränke- und Imbiss-Stände aufzubauen, an denen es Starnberger Bier und weitere Getränke sowie Brezn, Weißwurst, Leberkäs und andere Leckereien fürs leibliche Wohl gab. Im Zelt herrschte großartige Wiesn-Stimmung. Dafür sorgten am Freitagabend der Musikzug des TSV Wiemersdorf und am Sonnabenda die Musikerinnen und Musiker von BTOlight aus Bad Bramstedt. Schon da stürmten viele auf die Tanzfläche. Und danach ging‘s für die Tanzwütigen mit DJ Dieter Pankratz weiter bis in den frühen Morgen. Fotos: Otto
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Neumünster (pm) - Das letzte BaDaBoom Festival verwandelte am Samstag, den 12. September 2026, die gesamte Innenstadt von Neumünster in eine riesige Open-Air-Bühne. Als größtes Straßenmusik-Festival im Norden bot die unkommerzielle Veranstaltung den Besuchern bei freiem Eintritt insgesamt sechs Stunden Live-Musik aller Genres. An sieben verschiedenen Spielorten – wie dem Vorplatz der Holsten-Galerie oder dem Fürsthof – präsentierten zahlreiche Bands und Solokünstler insgesamt 42 abwechslungsreiche Auftritte. Fotos: Gerlach
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Neumünster (ger) - Vom 9. bis 12. September fand an den Teichuferanlagen in Neumünster wieder die Weinköste statt. Veranstalter war das Citymanagement Neumünster, das gemeinsam mit Winzern und Weinhändlern aus verschiedenen deutschen Weinregionen zu vier Tagen mit Wein, Gastronomie und Musik einlud. Mehr als 100 Weine aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten sowie ausgewählte internationale Weine wurden angeboten. Dazu gab es unter anderem Flammkuchen, Steaks, Tapas, Burger, Käsevariationen und Crêpes. Die Weinköste öffnete am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 17 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 16 bis 24 Uhr. Der Eintritt war frei. Die offizielle Eröffnung fand am Mittwoch um 19 Uhr durch Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger statt. Für das musikalische Programm sorgten unter anderem der Mädchen-Musikzug Neumünster, der Shantychor Paloma und die Michael Weiß Jazzband. Eine Neuerung war die Auszeichnung „Unser Lieblingswein 2026“. Eine Jury hatte aus eingereichten Rot-, Weiß- und Roséweinen persönliche Favoriten ausgewählt. Die ausgezeichneten Weine wurden im Rahmen der offiziellen Eröffnung vorgestellt. Auch bei der Gestaltung setzte das Citymanagement in diesem Jahr neue Akzente. Mehr als 100 Lampen und LED-Spots sowie rund ein Kilometer Lichterketten sollen die Teichuferanlagen nach Einbruch der Dämmerung beleuchten. Zusätzlich ist eine Lichtprojektion über dem Teich geplant. Neu war außerdem ein Fotospot und die Aktion „Gestalte dein Weinglas“. Am Freitag und Samstag konnten Besucher jeweils von 18 bis 21 Uhr eigene ausgediente Weingläser mitbringen und vor Ort individuell gestalten. Mit unterschiedlichen Musikbereichen, zahlreichen Winzern und Weinhändlern sowie der Kulisse direkt am Wasser hat sich die Weinköste als feste Veranstaltung im Neumünsteraner Veranstaltungskalender etabliert. Am Eröffnungstag hatte das nordische Wetter zwar nicht den „Wohlfühlbonus“ aber die restlichen Tage blieb es weitgehend trocken. Fotos: Gerlach
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Breitenberg (sn) – Die sportlichen und geselligen Aktivitäten im Kirchengarten fielen wegen Sturmgefahr aus, der musikalische Teil fand aber statt. Party, Feier und Konzert gab es nun in der Kirche in Breitenberg. Dazu sollte beim „Fest der Moordörfer“ ein großes Programm stattfinden, um die neue Aktion „Kultur-Kiekers“ zu bewerben und bekannt zu machen. Die Kultur Kiekers waren noch vor Kurzem für eine Kultur-Partnerschaft des Projekts „Steihnburg – 10 Kultur.Gemeinschaften“ ausgewählt worden. Nun feierten sie das mit einer ersten Veranstaltung für die Bevölkerung und Anwohner. Begonnen werden sollte eigentlich mit den Vereinen und Institutionen rund um die Breitenberger Kirche. Dem wurde allerdings durch die Wettervorhersage ein gehöriger Strich durch die Rechnung gemacht: Sturm mit bis zu 80 Stundenkilometern war angesagt und Regen. „Das war uns zu gefährlich“, so Westermoors Bürgermeister. „Deshalb haben wir diese Veranstaltung an dem Tag abgesagt.“ Aber es gab ja noch das Konzert am Abend. Um 20 Uhr trat dort das Duo „Plaewka & Schmedtje“ mit ihrem aktuellen Programm auf. Sie setzten sich darin musikalisch mit dem Thema „Tod und Vergänglichkeit“ auseinander. Jan Plewka ist Sänger der deutschen Rockband „Selig“. Fotos: Schreiber
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Wie jedes Jahr veranstaltete der Flugsportclub Neumünster e. V. am Flugplatz, Baumschulenweg sein alljährliches Flugplatzfest am 29. und 30. August. Von 10:00 bis 18:00 Uhr war groß was los für große und kleine Besucher. Neben Flügen in der Junkers, dem „Oldie“ in diesem Jahr und kleineren Sportflugzeugen, wie der Cessna 172 sowie in Segelflugzeugen und Hubschrauber, wurde viel geboten. Oldtimerflugzeuge (Dornier) konnten besichtigt werden. Das erste E-Flugzeug in Neumünster war auch zugegen, Es konnte Rundflüge gewonnen werden und auch die kleinen kamen auf ihre Kosten: Kinderquadfahren, ein Karussell und Losbuden ließen die Münder der Kinder offen stehen. Essen und Trinken, sowie Eisstände und selbstgebackener Kuchen sorgten für das richtige Sättigungsgefühl. An den beiden Tagen kam jeder auf seine Kosten, das Wetter spielte zwar nicht wirklich mit, aber die meisten Nordnasen kamen damit zurecht. Nach dem Flugplatzfest, ist ja bekanntlich vor dem Flugplatzfest, welches 2027 wieder stattfinden wird. Fotos: Gerlach
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Hardebek (fb) – Gelbe Latzhosen, Störche und Bauarbeiter: Schon der Auftritt der Mannschaften machte das Dörferfest in Hardebek zum Hingucker. Sieben Teams aus acht Dörfern traten bei den Dörferwettkämpfen gegeneinander an. Dabei ging es um Punkte, vor allem aber um Zusammenhalt über die Dorfgrenzen hinaus. Zum vierten Mal kamen die acht beteiligten Dörfer zusammen. Rade und Fitzbek bildeten für die Wettkämpfe ein gemeinsames Team. Ab 13 Uhr füllte sich der Sportplatz am Dörpshus mit Mannschaften, Fans und Gästen. Hardebek trat als Gärtner an, Armstedt als Bobbycar-Crew und Brokstedt als Storchentruppe. Fitzbek und Rade waren in leuchtend gelben Latzhosen schon von Weitem zu erkennen, Sarlhusen setzte auf sportliche Outfits mit der richtigen Portion Glitzer. Auch bei den Teamquartieren hatten sich die Mannschaften einiges einfallen lassen. Der Borsteler Pavillon wurde mit Strohballen, Steckenpferden und Zaumzeug zur Ponyclub-Stallung, Hasenkrug gestaltete sein Zelt mit Baufahrzeugen und Warnschildern passend zum Bautrupp. Ein Regenschauer sorgte kurz vor dem Start für bange Blicke, doch die Wettkämpfe blieben weitestgehend trocken. Gefragt waren Geschick und Teamarbeit: Murmeln wurden über Holzlatten balanciert, weite Hosen mit Bällen gefüllt und Holzklötze gemeinsam gestapelt. Bei allem Ehrgeiz stand der Spaß im Vordergrund. „Alle Ziele erreicht, alle hatten Spaß“, fasste das Borsteler Team den Nachmittag zusammen. Auch abseits der Spiele war einiges geboten. Die Landfrauen servierten Kaffee, Kuchen und Torten, für Kinder gab es Hüpfburgen und das Spielemobil. Auch der Bürgerbus und die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Armstedt stellten sich und ihre Arbeit vor. Am Ende setzte sich Hardebek erneut durch. Traditionell erhält das Siegerdorf die Möglichkeit, das nächste Fest auszurichten. Bürgermeister Wolfgang Wilczek machte jedoch deutlich, dass die Gemeinde die nächste Ausrichtung gern weitergeben würde. Die Lösung kam prompt: Sarlhusen landete sportlich zwar am Ende der Wertung, rückte bei der Zukunftsfrage aber ganz nach vorn und erklärte sich bereit, das nächste Dörferfest zu übernehmen. Wann und in welcher Form es stattfinden wird, liegt nun in Sarlhusener Händen. Wilczeks Reaktion: „Super, perfekt! Besser geht’s doch gar nicht.“ Nach der Siegerehrung ging das Fest bei kalten Getränken und Gesprächen gemütlich in den Abend über. Ein Regenbogen über Hardebek sorgte noch einmal für einen besonderen Moment, bevor gemeinsam weitergefeiert wurde. Fotos: Franziska Badde
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Neumünster (ger) - Am 22. August 2026 war es soweit. Der „Blaulichtflecken“ wurde um 11:30 Uhr im Gefahrenzentrum Neumünster eröffnet. Es gab ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher ab 11 Uhr. Viele Organisationen waren auf dem Gelände vertreten: Die Berufs- und die freiwillige Feuerwehr NMS, die Regieeinheit, das deutsche Rote Kreuz und der Maltheser Hilfsdienst, die Landes-.und die Bundespolizei, DLRG und THW, die Bundeswehr und novh einige mehr… Eine Kindermeile lud zum Mitmachen ein. Historische Fahrzeuge waren zu sehen und für Essen und Trinken wurde gesorgt. Ein unvergesslicher Tag ging gegen 16 Uhr zu Ende und machte Lust auf mehr. Besonders die Vorführungen blieb in den Köpfen der Besucher hängen. Fotos: Gerlach
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Itzehoe (sn) – Obwohl er Herbstmarkt heißt, findet er hier im Sommer statt: Fünf Tage lang bot der Itzehoer Jahrmarkt wieder jede Menge Spaß auf den Malzmüllerwiesen: Rund 70 Schaustellerbetriebe boten bei warmen Temperaturen ein buntes Programm für alle Besucher mit ihren Fahrgeschäften, Spaß und Nervenkitzel. Ob im „X-Flight” mit seiner Flughöhe von 21 Metern, ob als schunkelnde Rundfahrt im „Super-Hopser” oder in offenen Gondeln des „Twisters” – alle Mitfahrer hatten viel Spaß. Die Klassiker wie „Autoscooter“, „Jumper“ und „Breakdancer“ durften ebenso wenig fehlen wir die Achterbahn „Zombie-Coaster“ für die jungen Besucher. Karussells für Kinder und Familien machten das Jahrmarktserlebnis ebenfalls attraktiv. Kulinarische Abwechslung gab es von Apfeltasche bis Zuckerwatte, von Bratwürstchen mit Pommes zum kühlen Blonden. Des Weiteren sorgten das Höhenfeuerwerk, der „Schnippel-“ sowie der Familientag für die Kleinen mit Spielen sowie ein Malwettbewerb für gute Laune. So war wie immer für jeden etwas dabei. Fotos: Schreiber
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Neumünster (ger) - Es wurde viel geboten an dem Tag: Dampflok unter Dampf, Diesellok V 200 betriebsbereit, Pendelfahrten zu den Dampflokfreunden, Führerstandmitfahrten, Draisinenfahrten und noch viel mehr für jung und alt. Für Essen und Trinken wurde gesorgt und die Naschkatzen kamen auch nicht zu kurz. Eis in Hülle und Fülle, sowie Süßigkeiten und eine Hüpfburg für die Kids. Oldtimer waren auch auf dem Platz zugegen . Peter Möller hatte seinen alten Reisebus ausgestellt, Die Feuerwehr einen alten Leiterwagen und vier alte Motorroller glänzen auch in voller Pracht. Der Veranstalter Interessengemeinschaft Kulturlokschuppen hatte dieses Jahr aus dem vollen geschöpft und die Besucher kamen auf ihre Kosten. Gegen 17:00 ging das Event zu Ende und es wird noch lange in den Köpfen bleiben.Im nächsten Jahr heißt es erneut: Neumünster unter Dampf! Fotos: Gerlach
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Neumünster (ger) - Am Sonntag, den 9. August, fand in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster das markenoffene Oldtimertreffen „KTSH – DAS TREFFEN“ statt. Bei bestem Sommerwetter verwandelte sich das Holstenhallengelände in einen lebendigen Treffpunkt für Liebhaber klassischer Automobile, Motorräder und historischer Nutzfahrzeuge. Die Besucher konnten eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlichster Fahrzeugmarken und Baujahre erleben. In der Vergangenheit wurde von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen besonders die entspannte Atmosphäre der Veranstaltung gelobt. Viele Fahrzeughalter nutzen die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte innerhalb der Oldtimer-Szene zu knüpfen. Ergänzt wurde das Treffen durch verschiedene Teile- und Zubehöranbieter sowie ein gastronomisches Angebot, das für das leibliche Wohl der Besucher sorgte. „KTSH – DAS TREFFEN“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin im norddeutschen Oldtimerkalender entwickelt und unterstreicht einmal mehr die große Begeisterung für historisches Kulturgut auf Rädern. Zufahrt auf das Oldtimerareal hatten alle motorisierten Fahrzeuge bis zum Baujahr 1996 (30 Jahre). Vor dem abgegrenzten Oldtimerareal standen auf dem Gelände der Holstenhallen ausreichend kostenfreie Parkplätze für Besucher ohne eigenen Oldtimer zur Verfügung. Der Eintritt war frei und das Sommerwetter gab sich zum Besten. Fotos: Gerlach
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Bad Bramstedt (hot) - Der bvv-Flohmarkt „rund ums Schloss“ gehört zum festen Termin im Kalender der Rolandstadt. Und auch in diesem Jahr war er ein Publikumsmagnet. Tausende gingen am vergangenen Sonntag auf Schnäppchenjagd, stöberten, feilschten und kauften, was das Zeug hielt. Nach Angaben von Robin Burmeister, Schriftführer im bvv-Vorstand und zum letzten Mal Projektleiter des Flohmarktes, boten rund 300 meist private Aussteller an ihren Ständen vor dem Schloss und auf der Schlosswiese so manche Schnäppchen an. „Wir sind fast ausverkauft“, freute sich Burmeister im Blick auf die Zahl der Stände. „Ich bin sehr zufrieden. Und das Wetter ist perfekt“, sagte er. „Ich freue mich natürlich sehr darüber, dass der letzte Flohmarkt, bei dem ich Projektleiter bin, so ein tolles Event ist.“ Fotos: Otto
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Kellinghusen (sn) – Abwechslungsreiche Keramik, Töpfer- und Tonwaren, Fayencen, Steinzeug und Porzellan – an zwei Tagen wurde in der Kellinghusener Innenstadt wieder ein großes Angebot an Tonarbeiten präsentiert. Am Wochenende lockte auch der „38. Töpfermarkt“ in Kellinghusen viele Hundert Besucher in die Innenstadt. Auf dem oberen und unteren Marktplatz wurde bei schönstem Sommerwetter wieder einmal hochwertige Keramikkunst geboten. Die Künstlerinnen und Künstler und Fachwerkstätten waren zuvor von einer Fachjury ausgewählt worden. Dort war eine große Bandbreite vertreten – von verspielter Keramikkunst bis hin zu sachlicher Gebrauchskeramik hatten die Besucher eine riesengroße Auswahl. Seit vergangenem Jahr wird die Veranstaltung vom Stadtmarketing Kellinghusen und dem Museum „betont“ gemeinsam ausgerichtet. Davor lag die Organisation zwölf Jahre lang beim Keramik Centrum Kellinghusen (KCK), davor bei der Stadt. Mittlerweile habe sich auch das eingespielt, so die Organisatoren.
Fotos: Schreiber -
Wacken (sn) – In den vergangenen Jahren versank es zu oft in Regen und Matsch – dieses Jahr war überall nur Sonnenschein: Das „Wacken Open Air“ (W:O:A) ging glatt, reibungslos und friedlich über die Bühne. Eine glückliche Fügung, feierte es doch gleichzeitig sein 35-jähriges Bestehen. Und das lief ausgenommen gut. Die Veranstalter hatten zuvor noch in die Infrastruktur investiert, Wege befestigt und auch sonstige Vorkehrungen für einen reibungslosen Ablauf getroffen. Vor allem die Bands legten sich für ihre Fans richtig ins Zeug. Großartige Headliner, energiegeladene Newcomer und Geheimtipps sowie viele kleine, unbekannte, aber dafür umso spielfreudigere Bands bescherten den Metalheads ein Erlebnis, wie sie es lange nicht hatten. An allen Tagen überzeugten vor allem die Headliner und Bands auf den großen Bühnen. Auf ihre Kosten kamen vor allem die Fans von „Old School Heavy Metal“ am zweiten Abend: Def Leppard, Europe mit ihrem größten Hit „The Final Countdown“, aber nicht nur dem, Savatage mit ihren alten Klassikern und Gitarrengötter wie Uli Jon Roth und Yngwie Malmsteen – Metalherz, was willst Du mehr? Fortgesetzt wurde das am nächsten Abend, als Judas Priest mit Rob Halfords markanter Stimme, Saxon mit Sänger Biff Byford, die Schweden In Flames und die deutsche „Piraten Metal“-Band Running Wild und zum Abschluss Sepultura dem noch die Krone aufsetzten. Dazu lieferten auch 90er-Jahre-Crossover-Klassiker wie die H-Bloxx ordentlich ab. Seinen krönenden Abschluss fand das Ganze am letzten Abend mit den Australien-Hardrockern Airbourne, der Power Metal-Band Powerwolf und Alestorm. In der Szene geliebte Bands wie Lamb of God und Arch Enemy sorgten für die Zwischentöne, bevor die schwedische Band „Sabaton“ dann am Samstagabend den ultimativen Höhepunkt lieferte. Dazu gab es natürlich einmal wieder das obligatorische Rahmenprogramm mit den Wasteland Warriors und zugehöriger Wasteland Stage, Fußball wurde auch noch an zwei Tagen gespielt beim Soccer Cup-Turnier und dem anschließenden Wacken Magenta Cup. Da bei allen Aktivitäten bei schönstem Sommerwetter (fast) alles glatt lief, konnten die Organisatoren schließlich ein positives Fazit ziehen. Auch die Rettungskräfte, Polizei und Ordnungsamt stimmten hier ein. So kann es auch im kommenden Jahr wieder heißen: „See you in Wacken – rain or shine“. Den meisten wird wohl „shine“ wie in diesem Jahr deutlich lieber sein.
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Brande-Hörnerkirchen (sn) – Wenn 2.500 Fans vier Tage lang durchmoshen, ist was? Richtig: Das Heavy-Metal-Festival „Headbangers Open Air“ ging nun in seine 28. Runde. Und Fans wie Bands waren bei durchwachsenem, aber trockenem Wetter wieder begeistert. Brachial krachte der klassische 80er-Jahre-Metal, gemischt mit aktuellem Heavy Metal, aus den Boxen. 27 Bands aus aller Welt gaben auf der „größten Gartenparty der Welt“ alles. Beste Stimmung herrschte unterdessen auf dem Campingplatz. Die Ausrichter Jürgen Hegewald und Thomas Tegelhütter hatten wieder ein exklusives Programm mit einigen Headlinern zusammengestellt – von den US-Amerikanern „Agent Steel“ um John Cyriis aus Los Angeles über „Voivod“ aus Kanada mit ihrem technischen Thrash Metal bis hin zu „Troops of Doom“ mit Originalmitgliedern der frühen „Sepultura“. „Krokus“-Sänger Mark Storace brachte die größten Krokus-Klassiker auf die Bühne. Dazu gab's Szenegrößen wie Bullet, Bengal Tigers und Praying Mantis. So kamen alle auf ihre Kosten. Abschließend traten die beiden Gründer des Festivals, Jürgen Hegewald und Thomas Tegelhütter, Gerüchten entgegen, dass das Festival eingestellt wird. „Glaubt sowas nicht. Das wird es nicht, es geht immer weiter“, sagte Thomas Tegelhütter auf der Bühne.
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Wilster (sn) – Superhopser, Jumper, Ballonfahrt, Auto Scooter und Kinderkarussell – der Jahrmarkt Wilster präsentierte den Besuchern an diesem Wochenende wieder ein umfangreiches Angebot. Das bunte Programm an Karussells, Essens- und Getränkeständen wurde untermalt mit viel Licht und Musik. Vier Tage lang gab es von Freitag bis Montagabend bei warmem Sommerwetter ein abwechslungsreiches Angebot, das Hunderte von Besuchern ausgiebig genossen. Neben Imbiss- und Schießbuden gab es auch Karussells und eine Geisterbahn. Zuckerwatte, Liebesäpfel und gebrannte Mandeln waren wieder beliebte kulinarische Produkte. Der Geruch der Süßwaren stieg schon von weitem in die Nase. Fortgesetzt wurde das bunte Programm am Samstagabend bei der Jahrmarkts-Disco im Tanzsaal „Colosseum“. Auch das Wetter spielte mit, es war warm, und sogar die Sonne ließ sich von Zeit zu Zeit einmal blicken. Da genossen die Besucher ihr Bier in der Abendsonne am Colosseum doch gleich doppelt. Fotos: Schreiber
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Neumünster (ger) - Bei „RockArea A7 e.V.“ handelt es sich um einen Verein, der das jährlich stattfindende RockArea A7 Festival in Ehndorf bei Neumünster veranstaltet und den erwirtschafteten Überschuss an gemeinnützige Organisationen und Bedürftige spendet.Vom 9. bis 11. Juli herrschte wieder Ausnahmezustand auf dem Open-Air-Gelände der Zimmerei Dirk Sieling an der Stadtgrenze von Neumünster. Der Platz wurde hergerichtet, wie es sich für Fans der Rockmusik gehört: „Wacken in klein“. Diverse Bands wie Rad Kick, Victorius, Defender, Motörizer und viele andere bestimmten das Line-up in diesem Jahr. Das Festival fand bereits zum siebten Mal statt und wird immer beliebter. Auf 12.000 Quadratmetern können rund 200 der Besucherinnen und Besucher campen. Für sie gab es ein Rührei-Frühstück. Es kamen zwar viele Tagesgäste aus der Region, aber das Festival spricht sich mittlerweile auch bundesweit herum. Familien sind willkommen, allerdings gab es eine klare Vorgabe für die Kinder: „Gehörschutz auf!“. Drei Tage lang wurde gefeiert, Spaß gehabt, neue Kontakte geknüpft sowie gegessen und getrunken. Nach der RockArea ist vor der RockArea, die nächstes Jahr wieder viele Rocker begrüßen wird! Fotos: Gerlach
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Neumünster (ger) - Zum 18. Mal fand im Park hinter der Musikschule in Neumünster das Open Air Festival „Jazz im Park“ am 5. Juli von 15 bis 21 Uhr statt. Veranstaltet wurde das Event von der Musikschule zusammen mit dem Jazz Club Neumünster. Wie jedes Jahr stand das Festival unter dem Motto: „Umsonst und draußen“. Dieses Jahr waren 3 Bands am Start: Den Auftakt machte das Jazz Orchestra Neumünster, dann folgte die Formation „Kitzing+ Müller + Olsen + Scheja =Experience“ und zum Schluß gab das Hamburger Quartett „YOUPHORIC“ ihren Sound zum Besten. Picknikkörbe und Liegestühle waren willkommen, aber auch sonst wurde für das leibliche Wohl gesorgt. „Inner Wheel“ hatte Kuchen, Kaffee und andere Knabbereien parat und verwöhnte die zahlreichen Besucher. Würstchen, Grillfleisch und Getränke wurden auch sehr gerne angenommen. Das Wetter war der Hit: Sommer, Sonne und ein paar Dekowölkchen schmückten den Himmel über Neumünster. Viele Zuhörer waren zugegen und frönten der entspannten Musik. Jazz im Park machte Lust auf mehr und das wird nächstes Jahr wieder in gewohnter Manier geboten. Fotos: Gerlach
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Bad Bramstedt (anz) - Hoch Hartmut machte das 21. Internationale Musikfest in Bad Bramstedt zu einer heißen Sache. Trotz Temperaturen um 37 Grad zogen die mehr als 900 Musiker aus Dänemark, Frankreich, Norwegen, den Niederladen, Schweden und Deutschland das Programm mit 70 Konzerten und dem großen Festumzug durch. "Wir hatten so großartige Unterstützung von der Stadt, dem Bauhof, der Polizei und den Sponsoren, dass alles auch kurzfristigen Änderungen reibungslos geklappt hat", sagte der BTO-Vorsitzende Dr. Malte Noack, der mit Maike Fraikin und Jessica Tonn vom BTO die Hauptverantwortung für alle Abläufe trug. 1.500 Liter Wasser hatte das BTO den Musikern wegen der Hitze kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt sorgte für weitere Wasserzapfstellen in der Stadt und mit Wasserspielen auf dem Bleeck für eine willkommene Abkühlung. Mit Fächern, Handventilatoren und Sprühflaschen kämpften Publikum und Musiker gegen die Hitze. Fotos: Otto
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Brande-Hörnerkirchen (sn) – Früher Schutz vor Regen, nun eher Sonnensegel: Zum Jubiläum hatten es die Fans beim 20. Hörnerfest in Brande-Hörnerkirchen vor allem mit der einsetzenden Hitze zu tun, Temperaturen um die 30 Grad wurden zum Normalzustand. Da wurde Schatten zu einem wertvollen Gut. Bei vier Tagen Party halfen aber zunächst einmal die 30 Liter Freibier, die Veranstalter Thomas Tegelhütter spendierte. An diesem Wochenende machten 25 Bands aus dem Folk, Metal und Mittelalter-Rock für die mehr als 3.000 Besucher heiße Stimmung in ihren Auftritten. Mit „Knorkator“, „Die Apokalyptischen Reiter“ und „Schandmaul“ ließen drei große Headliner die Stimmung in höchste Höhen steigen. Trotz der Hitze. Das schon vorher ausverkaufte Festival startete mit einer stimmungsvollen Warm up-Party am Abend vor dem offiziellen Beginn, danach folgten drei Tage voller ausgelassener Party, spritzigen Live-Konzerten, Meet & Greet und lauschigen Nächten auf dem Campingplatz. Zum Abschluss machten einige Freunde, Mitarbeiter und Musiker dem Gründer Thomas Tegelhütter noch ein Geschenk: Sie spielten und sangen ihm ein Ständchen und überreichten ihm sehr zu seiner Überraschung und Freude ein kleines Geburtstags-Geschenk – auf die nächsten 20 Jahre. Fotos: Schreiber
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Itzehoe (sn) – Doppelveranstaltung an einem Tag auf den Itzehoer Malzmüllerwiesen: Historische Autos gab es beim Oldtimertreffen „Stör Classic“ des Lions Club Itzehoe und spannende Basketballspiele beim „Itzebasket“ zu sehen. Zum Oldtimertreffen kamen etwa 250 historische Fahrzeuge, „durch das warme Wetter waren es etwas weniger als erhofft“, wie Nils Petersen aus dem Organisationsteam sagte. „Dennoch sind wir zufrieden, weil auch immer interessierte Zuschauer zu uns herüberkamen.“ Nebenan fand unterdessen zum mittlerweile elften Mal „Itzebasket“ statt, das 3x3-Basketballturnier der Itzehoe Eagles und der Itzehoer Versicherungen, auf die Beine gestellt von vielen ehrenamtlichen Helfern, Aktiven und Schiedsrichtern. Bei dem sportlichen Event mit Rahmenprogramm und mehreren Ständen traten mehr als 30 Teams in 3x3-Formation aus ganz Schleswig-Holstein auf fünf Courts gegeneinander an. In der Klasse U12 belegte das Team „Court Overlords“ aus Itzehoe den ersten Platz, in der Gruppe U14 war es das Team „Bucketz Chazer“ aus Kaltenkirchen, in der Gruppe männliche U16 war es das Team „Husum Weazels“, in der Gruppe weibliche U16 war es das Landes-Auswahlteam „Aura Laura“, in der Gruppe männliche U18 war es das Team „ISO“ und bei den Herren gewann das Team „Mondstein Jäger“ aus Itzehoe. Mit-Organisator Lars Peter Ehrich bilanzierte: „Es war ein schönes Event mit dem Publikum, das wir haben wollen: Familien und viele Kindern auf der Hüpfburg.“ Fotos: Schreiber
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Wilster (sn) – Es wurde warm und es wurde laut an diesem Wochenende – und lauschig, als in Wilster das diesjährige Wilma gefeiert wurde, das Stadtfest von Wilster. An drei Tagen gab es Programm, an zwei Abenden spielten Live-Bands auf der Bühne im Trichtergarten. Bei tropischen Temperaturen, warm mit hoher Luftfeuchtigkeit, feierten Hunderte von Besuchern auf der Tanzfläche vor der Bühne in luftiger Bekleidung. Dahinter sorgte ein Angebot von Essens- und Getränkeständen und vielen Sitzplätzen für das kulinarische Erleben. War der Besuch am ersten Abend noch verhalten, so ging es am zweiten mit mehr Besuchern hoch her und wurde fröhlich, bunt und lautstark bis in den Morgen. Die Pyroshow zur klassischen Musik am Samstagabend brachte noch einmal zusätzliche Farbe ins Spiel. Im Colosseum ging es unterdessen am zweiten Abend hoch her, als im Public Viewing das zweite WM-Vorrundenspiel Deutschlands gegen die Elfenbeinküste auf einer riesigen Leinwand gezeigt wurde. Groß schließlich der Jubel, als das mit viel Spannung versehene Spiel in letzter Minute mit 2:1 gewonnen werden konnte. Nun müssen sich die Besucher etwas gedulden: Das nächste Wilma findet gemäß Beschluss der Stadt erst in zwei Jahren, also im übernächsten Sommer, statt. Fotos: Schreiber
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Poyenberg (sn) – Auch in diesem Jahr lebte der Geist der grünen Insel für einen Abend im norddeutschen Flachland auf. Mit Irish Folk, internationalen Spezialitäten viel Live-Musik und noch mehr Stimmung ging auch die 26. Ausgabe des Irish Folk Open Airs in Poyenberg über die Bühne. Auf dem Sportplatz versammelten sich wieder knapp 10000 Besucher. Trotz Wind, grauer Wolken und immer wieder einsetzendem Regen war die Stimmung von Anfang bis Ende ausgelassen und fröhlich. Das Festival war, wie in den vergangenen Jahren gewohnt, schon früh ausverkauft. Fünf Bands spielten sich wieder einmal die Seele aus dem Leib, und 14 Vereine boten an ihren eigenen Ständen einmal mehr viele kulinarische Köstlichkeiten an. Für viel Trauer und ein wenig Entsetzen sorgte die Ankündigung des Veranstalters, dass es das Festival in dieser Form im übernächsten Jahr aus diversen Gründen nicht mehr geben werde. Immerhin ein Trost für die Fans: Im kommenden Jahr wird es noch einmal stattfinden. Fotos: Schreiber





















