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Mehr Sicherheit auf Fuß- und Radwegen

640.000 Euro Städtebauförderungsmittel

Schenefeld (anz) – In der Gemeinde Schenefeld im Kreis Steinburg kann die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht werden. Im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“ hat das Innenministerium jetzt bis zu 640.000 Euro Städtebauförderungsmittel freigegeben. 

Die Gemeinde plant die Herstellung einer Fuß- und Radwegverbindung über die sogenannte „Kirchenwiese“. Anlass ist die aktuell unzureichende und teilweise unsichere Verkehrssituation für den Fuß- und Radverkehr im Ortskern. Enge Gehwege entlang der stark befahrenen Bundesstraße 430 sowie der Landesstraßen beeinträchtigen die Verkehrssicherheit erheblich. Das betrifft auch den Schulweg von Kindern und Jugendlichen. 

Ziel ist deshalb eine sichere und barrierearme Fuß- und Radwegverbindung abseits der stark frequentierten Straßen zwischen dem westlichen Wohngebiet Schenefelds und der Ortsmitte zu errichten und damit eine bessere Anbindung an das Schulgelände der Grund- und Gemeinschaftsschule Schenefelds zu gewährleisten. Außerdem wird die marode Brücke über den Meiereibach durch einen Neubau ersetzt. Zusätzlich geplant: Sitzmöglichkeiten entlang der Wege und eine neue und Beleuchtung. 

Städtebauliche Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge“ wurde im Jahr 2017 in das Bund-Länder-Programm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ aufgenommen und im Jahr 2020 in das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ überführt. Ziel des Bunds-Länder-Programms ist die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Nutzungsvielfalt in den Quartieren. Bisher wurden für die Gesamtmaßnahme inklusive des kommunalen Anteils rund 2,85 Millionen Euro bereitgestellt. 

Seit dem vergangenen Jahr werden Städtebauförderungsmaßnahmen mit Bundesmitteln, Mitteln aus dem Vorwegabzug Städtebauförderung des Kommunalen Finanzausgleichs und der jeweiligen Stadt oder Gemeinde umgesetzt. 

Mehr Informationen zur Städtebauförderung findet man online (www.schleswig-holstein.de/staedtebaufoerderung).

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