Moin Jobfinder

Erster Heimsieg:

Itzehoe Eagles gewinnen mit 96:86 gegen Vechta 2.

Auf dem Foto Sydnee Bijlsma. Foto: Itzehoe Eagles

Itzehoe (anz) – „Es war eine tolle Chance, unseren Zuschauern ein Fest zu bieten, die haben wir leider
ausgelassen.“ Begeistert klang Coach Timo Völkerink nicht nach der Partie seiner Itzehoe Eagles
gegen die zweite Mannschaft von Rasta Vechta. Aber immerhin war der erste Heimsieg
eingefahren: 96:86 (26:18, 15:19, 25:31, 30:18).
Im ersten Viertel habe das Team noch die Spielidee verfolgt, den Gegner in Korbnähe attackiert und
leichte Abschlüsse herausgespielt, so Völkerink. Der Lohn war eine schnelle 11:2-Führung, aber:
„Mit zunehmender Spielzeit haben wir unseren Spielfluss und unsere Struktur verloren und ein
wenig die Intensität herausgenommen – das darf in einem Heimspiel nicht passieren.“ Trotz der 96
Punkte sei die Chance vertan worden, im eigenen Offensivspiel einen Schritt nach vorn zu machen.
Immer wieder setzten sich die Eagles leicht ab, konnten dann aber nicht nachlegen, was Vechta zu
Kontern nutzte. Die junge Mannschaft aus Niedersachsen verdiene Respekt dafür, wie sie den
Itzehoern mit einer starken Leistung ständig Kopfschmerzen bereitet habe, sagte der Eagles-Coach.
Das erste Viertel beendete Tobias Möller noch per Dunk – der Center habe eine gute Reaktion
gezeigt nach dem für ihn enttäuschenden Spiel in Wedel, lobte sein Trainer. Im zweiten Abschnitt
hakte es dann erheblich im Itzehoer Angriff, dennoch reichte es zur 41:37-Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel glich Vechta kurz aus, dann erwischten die Gastgeber wieder eine gute Phase
und zogen durch Trey McBrides Dreier aus der Ecke auf 61:52 davon. Doch auch Rasta hatte gute
Momente aus der Distanz, besonders in den letzten Minuten bis zur Viertelpause. Plötzlich führte
der Gast erstmals: 68:66.
Aber nicht lange, denn den Eagles gelang ein sehenswerter Start in die letzten zehn Minuten: Dreier
Chris Herget, Ballgewinn und Korb McBride, weitere Punkte von Sydnee Bijlsma und noch einmal
McBride, der starke Statistiken auflegte, brachten einen 9:0-Lauf. Und erneut war die Kontrolle
schnell wieder weg, Vechta glich aus. Die Eagles hätten sich nicht beschweren können, wenn der
Gegner im Schlussviertel noch mehr getroffen und noch mehr Probleme verursacht hätte, sagte
Völkerink. Doppelspieltage seien natürlich kräftezehrend, aber ihm fehlte der Killerinstinkt: „Wir
müssen aus diesem Spiel lernen.“
Den besagten Instinkt zeigten die Itzehoer erst in den Schlussminuten, verteidigten aufmerksam und
machten vorn die Punkte. Sieben davon lieferte Bijlsma, dessen Leistung Völkerink besonders
hervorhob: Er habe der Mannschaft gute Energie gegeben, attackiert und gute Abschlüsse gefunden.
So warfen die Gastgeber erstmals einen zweistelligen Vorsprung heraus, dieses Mal konnte Vechta
nicht dagegenhalten. Daher ergab sich die Gelegenheit für einen besonderen Moment: die ersten 76
ProB-Sekunden für Hannes Schmidt. Die nutzte der 16-Jährige für einen Rebound und eine Vorlage
auf Finn Fleute, der per Dunk vollendete. Nur die ersten Punkte blieben ihm wegen Fehlwürfen von
der Freiwurflinie dieses Mal noch versagt.
Eagles: Trey McBride (22, 2 Dreier, 12 Assists, 8 Rebounds), Finn Fleute (19, 1 Dreier, 12
Rebounds), Sydnee Bijlsma (17, 1 Dreier, 5 Assists), Lucien Schmikale (15, 5 Dreier), Tobias
Möller (9), Toni Nickel (7, 1 Dreier, 8 Rebounds), Chris Herget (5, 1 Dreier), Sven Cikara (2),
Jonathan Elzie, Hannes Schmidt.

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