Itzehoe (sn) – Eben noch löste sich die bisherige Band „Wonderland“ von Musiker und Sänger Peter Wischmann aus Itzehoe auf, da präsentiert er bereits seine Nachfolge-Formation. Das Trio „Blue Voices“ bildet er mit zwei weiteren befreundeten Musikern.
Gemeinsam mit Frank Hecklau aus Heiligenstedten und Jürgen „Goofie“ Freese aus Hamburg spielt er nun wieder die Musik ihrer Jugendzeit aus den 1960er und 1970er Jahren – Hits, die jeder kennt und viele oft auch heute noch mitsingen können.
Das Trio lässt in seinem Repertoire diese Musik wieder aufleben in Songs wie „Only the lonely“ von Roy Orbison, „Let it be me“ von den Everly Brothers, mit „Sweet Caroline“ von Neil Diamond und „San Francisco“ von Scott Mc Kenzie. Aber auch deutschsprachige Hits wie ein Peter Maffay-Medley haben sie im Programm. Peter Wischmann schwärmt: „Wir sind die einzigen im Umkreis, die solche Musik noch machen.“
Der Sänger sagt: „Musik ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, womit ich von klein auf mit großer Begeisterung groß geworden bin.“ Schon in den 1970ern hatte Peter Wischmann mehrere Schlager-Schallplatten unter dem Namen Peter Stern veröffentlicht.
„Wonderland“ macht nicht mehr weiter, weil eine sechsköpfige Band inzwischen schwer zu verkaufen ist, wie Wischmann schildert. Mit einem Trio rechnen sie sich größere Chancen aus, da dies kleiner, kompakter und mit kleiner Anlage viel flexibler ist. Da es in Hamburg fast un-möglich sei, Auftritte zu erhalten, wollen sie sich nun in der Itzehoer Umgebung umsehen.
Den Namen „Blue Voices“ haben sie gemäß der symbolischen Idee gewählt, dass „Blau“ für „emotional“, „gut“ und „schön“ steht und die „voices“, also ihre Stimmen, hinzu kommen, „weil wir alle drei auch singen.“ Wischmanns Mitspieler sind ebenfalls schon in Rente, auch wenn sie etwas jünger sind als er. Sowohl Keyboarder Frank Hecklau, der auch Bass, Mundharmonika und Gitarre spielt, als auch Jürgen „Goofie“ Freese (Akustik-Gitarre) aus Hamburg haben schon in mehreren Bands mit Peter Wischmann zusammen gespielt. Sie kennen sich also und ihr gegenseitiges Spiel.
Ein erster Mutmacher war ein Testkonzert in einer Hamburger Senioreresidenz mit etwa 60 Zuhörern. „Einige fingen vor Begeisterung sogar an zu weinen“, erzählt Wischmann, selbst noch ergriffen. Vielleicht sollen sie nun zum Sommerfest wieder kommen.
Aber das soll nur der Start gewesen sein. Nach diesem ersten Auftritt wollen die drei bei Fremdenverkehrsvereinen und Stadtverwaltungen vorstellig werden und zu unterschiedlichsten lokalen Anlässen spielen, wie sich Wischmann wünscht. „Genug Elan haben wir jedenfalls.“