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Zukunftspläne fürs Klinikum vorgestellt

Investoren stellten sich den Mitarbeitenden vor

Das Insolvenzverfahren fürs Klinikum Bad Bramstedt ist beendet. Foto: Otto

Dr. Stefan Engels und Yenna Haack stellten sich den Mitarbeitenden des Klinikums vor und beantworteten Fragen. Foto: Klinikum Bad Bramstedt

Ralph Baum ist Betriebsratsvorsitzender der Klinkum Bad Bramstedt GmbH. Foto: Privat

Bad Bramstedt (hot) – „Die Kolleginnen und Kollegen können erstmal zuversichtlich nach vorne blicken.“ Das ist das Fazit von Ralph Baum, Konzernbetriebsratsvorsitzender Klinikum Bad Bramstedt GmbH und Betriebsratsvorsitzender der Servicegesellschaft Klinikum Bad Bramstedt, nach der Mitarbeiterversammlung in der vergangenen Woche. Auf der stellten sich die Investoren und Gesellschafter Dr. Stefan Engels sowie Yenna Haack, beide von der IGP medical, die den Konzern zum 1. November übernommen hat, den Mitarbeitenden vor und stellten sich Fragen. Damit sei das Insolvenzverfahren nun beendet, so Baum. Die wichtigste Nachricht für die Mitarbeitenden: „Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten. Der Konzern bleibt im Ganzen bestehen“, freut sich Ralph Baum. Der Konzern habe in den letzten Monaten eine schwarze Null geschrieben. „Das zeigt auch, dass das Klinikum im Grunde gesund da steht“, sagt Baum. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Bestrebungen mehr, Teile des Konzerns zu verkaufen. Allerdings: Für den Akut-Bereich werde offensichtlich ein Partner gesucht, sagt der Betriebsratsvorsitzende. Er verweist auf die Seite des Bundeskartellamtes unter „Laufende Verfahren“. Der Eintrag vom 23. Oktober 2024 (Aktenzeichen B3-121/24): „Unternehmen: Asklepios Kliniken Hamburg/Klinikum Bad Bramstedt, Teilbereich Akut (Kontrollerwerb); Produktbereich: Kliniken, Krankenhäuser, MVZ, ambulante Versorgung“. Dies sei zwar nicht Thema auf der Mitarbeiterversammlung gewesen, werde aber von den Kolleginnen und Kollegen diskutiert, so Baum. 
Weitere Zukunftspläne: „Der zweite Bauabschnitt Haus B – das Baurecht besteht bereits – soll zügig umgesetzt werden“, berichtet Ralph Baum. Weiterhin seien Investitionen in die energetische Sanierung und in die IT geplant. Und: „Das Theater soll erhalten bleiben!“ Im Großen werde angestrebt, den von Geschäftsführer Jens Ritter geplanten modernen Gesundheitscampus umzusetzen. 
„Für den Bereich, der tarifgebunden ist, wird es statt der VBL eine privatwirtschaftliche Zusatzrente geben“, nennt Ralph Baum einen weiteren Punkt. 
Neue Konzepte sollen nun zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erarbeitet werden. 
„Yenna Haack und Stefan Engels werden zeitnah auf die Betriebsräte zugehen, um das weitere Vorgehen und Veränderungen zu besprechen“, so Baum abschließend.

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