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Wärmestreit gefährdet Kindergarten Moorstücken

SPD hofft auf baldige Einigung zwischen BIG BAU und Stadtwerken

Bad Bramstedt (anz) – Die Bad Bramstedter SPD fordert die Stadtwerke Bad Bramstedt und die BIG BAU auf, sich im Streit um die Wärmeversorgung im geplanten letzten Bauabschnitt an der Bimöhler Straße zu einigen.
SPD-Pressesprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Wir haben in der letzten Sitzung des Bauausschusses eine einstimmige Mehrheit für den Antrag bekommen, mit dem Bau der Kita nun zügig beginnen zu können. Aber wir werden keine Betriebsgenehmigung für die fertige Kita erhalten, wenn die rückwärtige Erschließung durch den neuen Bebauungsplan Nr. 67 nicht sichergestellt ist. Dieser B-Plan kommt seit Monaten unter anderem nicht voran, weil die Stadtwerke darauf beharren, das Monopol für die Wärmeversorgung in diesem Gebiet zu besitzen. Die BIG BAU kann und will jedoch selbst über das Wärmenetz auf ihren Grundstücken bestimmen. Die Stadtwerke haben nach unserem Kenntnisstand noch immer kein preisliches Angebot für eine Wärmeversorgung abgegeben, damit die BIG BAU entscheiden kann, welchen Weg sie gehen wollen. Und so wird seit Monaten bis hin zu Rechtsgutachten mit unterschiedlichen Aussagen diskutiert. Das ist unbefriedigend und lähmt das ganze Verfahren.“
Die SPD hat ein hohes Interesse daran, dass die Kita nicht nur gebaut wird, sondern auch in Betrieb genommen werden kann. Sonst hätte das wichtige Projekt das Potential für einen Schildbürgerstreich.
„Wir haben die BIG BAU bisher als kooperativen und verlässlichen Partner kennen gelernt und wir verstehen deren Ansinnen, eine möglichst günstige Wärmeversorgung für das neue Baugebiet aus einer Hand anbieten zu können. Eine ökologische und zugleich möglichst günstige Wärmeversorgung sind für uns die entscheidenden Faktoren für die künftigen Bauherren und Bewohner dieses Neubaugebietes. Wer das anbieten kann, ist für uns zweitrangig. Wir brauchen die KiTa, wir brauchen den Wohnraum – wir brauchen ganz bestimmt keine monate- oder gar jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen“, so Jan-Uwe Schadendorf.
Die SPD hofft, dass die Beteiligten sich bald einigen können zum Wohle der Kinder und der Wohnungssuchenden. Foto: SPD Bad Bramstedt


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