Bad Bramstedt (anz) – Die nächste Runde Warnstreiktage bei der Schön Klinik in Bad Bramstedt steht an. Von heute, Dienstagmorgen, 26. November, 6.30 Uhr, bis zum morgigen Mittwoch, 27. November, 22.30 Uhr wird wieder gestreikt.
Im Mai 2024 hat ver.di den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Am 10. Oktober hat der Arbeitgeber mitgeteilt, dass er Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ablehnt. Die psychosomatische Fachklinik ist bis jetzt tariflos.
„Immer noch gibt es kein Zeichen des Arbeitgebers, Tarifverhandlungen aufnehmen zu wollen, nach wie vor hören wir nur von ,internen Regelungen‘, die der Arbeitgeber anstrebt“, sagt Imke Wriedt, zuständige Gewerkschaftssekretärin.
„Die Beschäftigten fordern etwas Selbstverständliches und in anderen Gesundheitskonzernen Übliches, einen Tarifvertrag.“
Der Schön Konzern scheint prinzipiell die Gewerkschaft nicht am Verhandlungstisch zu wollen.
Sie wissen jedoch, was Tarifvorbehalt bedeutet. Der Konzern weiß, dass Betriebsräte keine Tarifverträge verhandeln dürfen, daher wollen sie eine „Regelung“, die jedoch betrieblich keine Möglichkeiten der Durchsetzungen bietet.
„Der Arbeitgeber vor Ort schürt jetzt Unsicherheit und Ängste in der Belegschaft, die sich allerdings genau deswegen in der Forderung nach einem Tarifvertrag bestätigt sieht“, so Imke Wriedt und ergänzt, „auch der Druck, der auf unterschiedlichen Ebenen auf alle Beteiligten aufgebaut wird, wirft kein gutes Licht auf das Vorgehen des Konzerns.“
Über die Hälfte der Beschäftigten ist inzwischen ver.di beigetreten, in dem Wissen, das nur dies Verhandlungen auf Augenhöhe bedeutet.
Der nächste Schritt ist der Weg zur Urabstimmung, um danach in den unbefristeten Streik zu treten.
Die Verantwortung für die Verschärfung des Konflikts beim Arbeitgeber. Ein Angebot zur Aufnahme von Tarifverhandlungen würde den Streik sofort beenden.
Schön Klinik: Es wird wieder gestreikt!
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