Kellinghusen (anz/bg) – Im April trafen sich am frühen Morgen 25 Landfrauen und Gäste vor dem Amt Kellinghusen, um nach Innsbruck zu fliegen. Dort wurden die Frauen von einem italienischen Busfahrer abgeholt und über den Brenner nach Meran gefahren, wo sie schon draußen vom freundlichen Hund Rudi begrüßt wurden.
Dort besichtigten sie das Zentrum von Meran, wo ein großer, bunter Markt stattfand. An vielen Ständen bekam man Speck oder Käse zum Probieren angeboten. Auch das Angebot an Kleidung war riesig. Mit der örtlichen Reiseleiterin, Frieda Goller, ging es entlang der Passer zum Tappeinerweg: ein sechs Kilometer langer Spazierweg mit Ausblick auf die Stadt Meran. Wer wollte, konnte anschließend noch den Dom besichtigen.
Am nächsten Tag ging es entlang der Südtiroler Weinstraße nach Bozen. Nach einem kurzen Stadtrundgang machte sich jeder selbständig auf Entdeckungstour. Zu besichtigen gab es neben dem Obstmarkt den Dom Maria Himmelfahrt und das Franziskanerkloster. Nachmittags ging die Fahrt noch in den kleinen Ort Kaltern und zum Kalterer See.
Am vierten Tag stand eine Dolomitenrundfahrt auf dem Programm. Der erste Halt war beim Karersee, den einige zu Fuß auf zum Teil noch vereisten Wegen umrundeten. Auf Serpentinen ging es durch die Berge, auf denen noch Schnee lag. Zum Mittagessen hielt der Bus im Ort St. Ulrich, wo es auch noch eine Kirche zu besichtigen gab.
Am nächsten Tag wurden die Frauen mit dem Bus zu den Gärten von Schloss Trauttmansdorff gebracht. Auf dem großen Gelände konnte jeder für sich auf Entdeckung gehen. Besonders fielen dabei die vielen Judasbäume, die in voller Blüte standen, auf. Einige Mutige trauten sich auch auf die blickdurchlässigen Aussichtsplattformen. Am Nachmittag ließen sich die meisten von dem Busfahrer noch ins Dorf Tirol bringen. Am letzten Tag stand der Vormittag noch zur freien Verfügung, den einige für einen Spaziergang nutzten.