Neumünster (pm) - Wenn etwas zum 33. Mal stattfindet, darf man wohl von einer Tradition sprechen. Die SPD-Neumünster lud zum ‚Rote-Grütze-Essen‘ ein, und es kamen wieder über 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 60 Minuten Programm, 180 Minuten Gespräche, Austausch und ‚Vernetzung‘ auch über Parteigrenzen hinweg prägten den Abend im Holstenhallen-Congress Center. Ehrengast aus Hamburg und ‚Rote-Grütze-Redner‘: Finanzsenator Dr. Andreas Dressel.
Eine Begrüßung ohne ‚Namensmarathon‘ durch SPD-Fraktionschef Frank Matthiesen, eine Fotoshow mit unbemerkten Schnappschüssen der Gäste bei der Ankunft und ein Stimmenimitator, der treffend den ‚Genossen Lauterbach‘ imitierte, bildeten den Auftakt zu lockeren 60 Minuten Programm. Das aufgezeichnete Double ließ den SPD-Gesundheitsminister sagen: „Grütze gut, alles gut…“ und begrüßte den Hamburger Finanzsenator als Redner.
Dressel bewies Humor, hoffte minütlich auf rot-gelb-grünes Licht aus Berlin über die laufenden Finanzgespräche der Ampel-Spitzen, bedauerte den Abgang von Kiels Finanzministerin Heinold und verwies auf die Abhängigkeit Hamburg zumindest bei der Wasserversorgung… Die Spielaktion ‚Wer-wird-Millionär‘ (Gewinn: „Eine Flasche Sekt mit mindestens einer Millionen Perlen…) mit verzwackten SPD-Fragen forderte drei Spielkandidatinnen Wissen und Entscheidungsfreude ab. Programmabschluß: ‚Udo-Lindenberg‘ grüßte per Stimme die Gäste.
Dem lockeren Programm folgte das lockere Gespräch auch über Parteigrenzen hinweg, wobei sich Finanzsenator Dressel viel Zeit für viele Gespräche nahm und lange blieb wie auch viele der Gäste. „Ein mehr als gelungener Abend…“ bilanzierte SPD-Fraktionschef Frank Matthiesen und grübelte bereits darüber, an wen er seine Einladung als ‚34. Rote-Grütze-Redner‘ wohl schicken kann.
„Grütze gut, alles gut…!“
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