Kreis Steinburg (anz) – Wichtige Information für alle gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen im Kreis Steinburg: Deren Projekte können nämlich durch die Krankenkasse finanziert werden. Die AOK NordWest informiert nun, dass die Mittel für das aktuelle Jahr 2024 zwar begrenzt sind – der Fördertopf aber noch nicht ausgeschöpft sei. Eine offizielle Abgabefrist für diese Anträge gibt es nicht. „Derzeit verfügen wir für das laufende Jahr noch über Projektfördergelder, die von interessierten und engagierten Selbsthilfegruppe abgerufen werden können. Wir rufen daher alle heimischen Selbsthilfegruppen ausdrücklich dazu auf, in diesem Jahr noch neue Projekte anzugehen und dafür die Fördergelder rasch bei uns zu beantragen, bevor das Selbsthilfebudget ausgeschöpft ist“, rät Serviceregionsleiter Stefan Kölpin.
Die Selbsthilfe ist ein fester Bestandteil des Gesundheits- und Sozialsystems. Sie ergänzt und unterstützt in Eigeninitiative das professionelle Angebot der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland. „Durch die engagierte Arbeit in den Selbsthilfegruppen wird die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert. Die Patienten und deren Angehörige lernen in der Selbsthilfegruppe gemeinsam mit anderen Betroffenen, wie sie mit der Erkrankung besser umgehen und die damit verbundenen Probleme bewältigen können. Gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Kreis Steinburg können jetzt bei uns neue Fördermittel für ihre Projekte beantragen“, sagt Kölpin.
Förderfähige Projekte sind beispielsweise Selbsthilfetage, Jubiläen oder besondere gruppenspezifische Vorhaben. Entscheidend ist, dass es sich dabei um zeitlich und inhaltlich begrenzte Maßnahmen handelt, die zielorientiert ausgerichtet sind. „Hier ist Kreativität gefragt,“ meint Kölpin. “Denn solche Vorhaben sollten schon einen besonderen Charakter haben und etwas Anderes sein, als die sonstige reguläre Selbsthilfearbeit. Dabei sollten sie sich möglichst von den typischerweise anfallenden Aufgaben unterscheiden.“
Informationen zu förderfähigen Projekten gibt es bei Saskia Baade von der AOK (Tel: 0800 2655-510504). Weitere Informationen zu den Förderanträgen finden Interessierte im Internet (aok.de/nw).