Hohenlockstedt (anz) – Am Freitag, den 19. Januar, startet der Filmclub M.1 um 19.30 Uhr mit dem norddeutschen Spielfilm "Sörensen hat Angst" ins Neue Jahr.
In einer gelungenen Mischung aus Krimi und Komödie erzählt das Regie-Debüt von Bjarne Mädel von trügerischer ländlicher Ruhe, der psychischen Erkrankung des Hauptprotagonisten und den Abgründen hinter bürgerlichen Fassaden. Witz, Skurrilität und Düsternis sind dabei geschickt austariert.
Der Abend bildet den Auftakt für ein vielfältiges Filmprogramm, das während der nächsten Monate in der Arthur Boskamp-Stiftung (Breite Straße 18) stattfinden wird und vom Team des M.1 Filmclubs gestaltet wird.
Mit einer Angststörung im Gepäck lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg ins friesische Katenbüll versetzen. Er hofft, dass der kleine Ort ihm ein ruhiges, beschauliches Arbeitsleben bescheren wird. Doch Katenbüll ist grau und trostlos, es regnet ununterbrochen, die Einheimischen haben nicht gerade auf Sörensen gewartet.
Und es kommt noch schlimmer. Gleich nach Sörensens Ankunft sitzt Bürgermeister Hinrichs im eigenen Pferdestall, so tot wie die ganze Umgebung. Schon die ersten Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen dem Kommissar: Hier kann man es wirklich mit der Angst zu tun bekommen.
Der M.1 Filmclub zeigt regelmäßig Filme im M.1 in Hohenlockstedt. Für das erste Halbjahr 2024 wurde das Programm von den Hohenlockstedtern Rüdiger Blaschke, Stephan Fuchs, Kristin Fuchs, Birgit-Sasha Wasserthal, Andrea Lindhauer, Andreas Lindhauer, Frauke Greuel, Helga Petersen und Hermann Mieling zusammengestellt.