Bad Bramstedt (anz) – „Die Entscheidung unserer Bürgermeisterin Verena Jeske, für die anstehende Wahl am 15. September ihren Hut nicht in den Ring zu werfen, löst bei uns großes Bedauern aus und stößt zugleich auf viel menschliches Verständnis,“ sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Dipl-Ing. Karin Steffen nach Bekanntwerden dieser Entscheidung der Amtsinhaberin.
Verena Jeske habe in den vergangenen Jahren für diesen Ort so viele positive Veränderungen umgesetzt und auf den Weg gebracht, wie es andere Bürgermeister nicht in zwei Amtszeiten schafften. Sie habe bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu recht viel mehr Anerkennung gefunden als Teile der Politik ihr je geben wollten: Eine echte Bürgermeisterin!
„Doch die permanenten und häufigen Attacken, die tief ins Persönliche und Private gehen, kann kein Mensch auf Dauer für sich und seine Familie ertragen. Insbesondere die Kinder sollten in einer Umgebung aufwachsen, in der sie nicht mittelbar mitgemobbt werden. Wo Politik einer Mutter verwehren will, am Geburtstag ihrer Kinder präsent zu sein, stimmt etwas grundsätzlich nicht“, sagt Karin Steffen, „und daher haben wir vollstes Verständnis, wenn unserer Bürgermeisterin das Wohl ihrer Familie und ihre eigene Gesundheit wichtiger sind, als das Amt weitere sechs Jahre zu führen.“
Für die Bad Bramstedter Bürgerinnen und Bürger werde es nun eine schwierige Entscheidung bei der anstehenden Wahl. Keiner der beiden verbleibenden Kandidaten dränge sich von Werdegang und Qualifikation für die Besetzung des Bürgermeisteramtes auf.Foto: SPD Bad Bramstedt
Bürgermeisterin tritt nicht wieder zur Wahl an
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