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W:O:A 2026 - Sonniges Eldorado für Metal-Fans
Wacken (sn) – In den vergangenen Jahren versank es zu oft in Regen und Matsch – dieses Jahr war überall nur Sonnenschein: Das „Wacken Open Air“ (W:O:A) ging glatt, reibungslos und friedlich über die Bühne. Eine glückliche Fügung, feierte es doch gleichzeitig sein 35-jähriges Bestehen.
Und das lief ausgenommen gut. Die Veranstalter hatten zuvor noch in die Infrastruktur investiert, Wege befestigt und auch sonstige Vorkehrungen für einen reibungslosen Ablauf getroffen. Vor allem die Bands legten sich für ihre Fans richtig ins Zeug.
Großartige Headliner, energiegeladene Newcomer und Geheimtipps sowie viele kleine, unbekannte, aber dafür umso spielfreudigere Bands bescherten den Metalheads ein Erlebnis, wie sie es lange nicht hatten. An allen Tagen überzeugten vor allem die Headliner und Bands auf den großen Bühnen.
Auf ihre Kosten kamen vor allem die Fans von „Old School Heavy Metal“ am zweiten Abend: Def Leppard, Europe mit ihrem größten Hit „The Final Countdown“, aber nicht nur dem, Savatage mit ihren alten Klassikern und Gitarrengötter wie Uli Jon Roth und Yngwie Malmsteen – Metalherz, was willst Du mehr?
Fortgesetzt wurde das am nächsten Abend, als Judas Priest mit Rob Halfords markanter Stimme, Saxon mit Sänger Biff Byford, die Schweden In Flames und die deutsche „Piraten Metal“-Band Running Wild und zum Abschluss Sepultura dem noch die Krone aufsetzten. Dazu lieferten auch 90er-Jahre-Crossover-Klassiker wie die H-Bloxx ordentlich ab.
Seinen krönenden Abschluss fand das Ganze am letzten Abend mit den Australien-Hardrockern Airbourne, der Power Metal-Band Powerwolf und Alestorm. In der Szene geliebte Bands wie Lamb of God und Arch Enemy sorgten für die Zwischentöne, bevor die schwedische Band „Sabaton“ dann am Samstagabend den ultimativen Höhepunkt lieferte.
Dazu gab es natürlich einmal wieder das obligatorische Rahmenprogramm mit den Wasteland Warriors und zugehöriger Wasteland Stage, Fußball wurde auch noch an zwei Tagen gespielt beim Soccer Cup-Turnier und dem anschließenden Wacken Magenta Cup.
Da bei allen Aktivitäten bei schönstem Sommerwetter (fast) alles glatt lief, konnten die Organisatoren schließlich ein positives Fazit ziehen. Auch die Rettungskräfte, Polizei und Ordnungsamt stimmten hier ein. So kann es auch im kommenden Jahr wieder heißen: „See you in Wacken – rain or shine“. Den meisten wird wohl „shine“ wie in diesem Jahr deutlich lieber sein.
Fotos: Schreiber




















































