Kellinghusen (ots) – Anfang Januar trafen sich 23 Schützen zum ersten Schießen im neuen Jahr zu einem besonderen Wettkampf. Alle versuchten mit Konzentration und ruhiger Hand einen der bereitstehenden Preise zu gewinnen.
In den Disziplinen Luftgewehr auf 10 Meter und Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Distanz galt es, mit jeweils fünf Schuss ohne Probe vorher, das beste Ergebnis mit den meist unbekannten Vereinswaffen zu erreichen. Mit dem Luftgewehr war Heiner Brodersen mit 50,8 Ringen der Sieger und Montgomery Nye hatte mit 50,4 Ringen mit dem Kleinkalibergewehr auf der 50-Meter-Bahn die ruhigste Hand. Aus beiden Disziplinen zusammen belegte Alfons Ojeda-Brockmöller mit 96,0 Ringen das beste Gesamtergebnis und Monika Westphal mit 84,4 Ringen den Mittelplatz, während Rene Apelt sich als Schlusslicht mit 64,4 Ringen ebenfalls über einen Preis freuen konnte. Diese fünf Preisträger konnten sich aus den bereitgestellten Preisen jeweils einen auswählen.
Besonderheit bei diesem Wettkampf war, dass nicht nur die Besten gewannen, sondern der Hauptpreis an die Person ging, die einer vorher festgelegten Ringzahl am nächsten kam. Edith Brodersen, die dem gezogenen Pokalwert von 88,1 mit erreichten 86,6 Ringen am nächsten kam, gewann einen Silberpokal, den sie im nächsten Jahr mit ihrem eingravierten Gewinnernamen wieder mitbringt.
Rene Apelt nahm als neues Mitglied bei den Kellinghusener Schützen erstmalig an diesem Wettkampf teil. Er findet diese Sportart mit den vielen Facetten für das Erreichen eines guten Ergebnisses so reizvoll, dass er ab sofort in der Gilde mit trainieren möchte. So konnte er im abschießenden geselligen Beisammensein in den Gesprächen mit den Anwesenden so manchen Tipp für ein gutes Ergebnis mit nach Hause nehmen.
Fest stehen bereits zwei Höhepunkte in diesem Vereinsjahr: Das Jedermann-Schießen für Vereine, Betriebe und Gruppen sowie das Pokalschießen für die Schützenvereine werden März in Kellinghusen stattfinden.