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Westholstein Business Week setzt Impulse für wirtschaftliches Handeln

Erfolgreiche Premiere in zwei Kreisen

Westholstein Business Week im IZET: (v.l.) Martina Hummel-Manzau (egw), Landrat Claudius Teske und Christoph Kober (Innovationszentrum Itzehoe). © Energieküste

Energieeffizienz als strategischer Hebel im Mittelstand: Referentin Karolina Herbus von der WTSH. © egw

Landrat Claudius Teske begrüßt die Teilnehmer der Westholstein Business Week. © egw

Meike Voß, Teamleiterin beim Bund der Versicherten e.V., bei ihrem Vortrag „Frauen & Finanzen – selbstbestimmt, informiert, abgesichert“ im Hotel Mercator. © egw

Kreis Dithmarschen/Kreis Steinburg (anz) Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Innovation und Nachhaltigkeit: Diese Themen standen im Mittelpunkt der „1. Westholstein Business Week“, zu der die Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH (egw) gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern eingeladen hatte. Mehr als 260 Teilnehmer nutzten die vielseitigen Informations- und Workshop-Angebote an unterschiedlichen Standorten in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg. Zum Teil fanden die Veranstaltungen auch online statt.

„Zukunftsfähig wirtschaften – Perspektiven für den Mittelstand im strukturellen Wandel“: Unter dieser Überschrift stand die Eröffnung im Innovationszentrum Itzehoe (IZET). Claudius Teske, Landrat des Kreises Steinburg, betonte dabei die Bedeutung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz für den Mittelstand in Westholstein. „Die Herausforderungen für Unternehmen sind in den vergangenen Jahren nicht kleiner geworden“, betonte der Verwaltungschef. „Umso wichtiger ist es, Räume zu schaffen, in denen Unternehmer miteinander ins Gespräch kommen, in denen Erfahrungen mit anderen geteilt werden, in denen Experten Impulse geben und in denen neue Kontakte entstehen.“ 

Ohne Innovation und Nachhaltigkeit sei zukunftsfähiges wirtschaften allerdings nicht möglich. Das unterstrich Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egw, in ihrem Grußwort. Ein Grund mehr, diese Themen ins Zentrum der „Westholstein Business Week“ zu rücken.

Im folgenden Vortrag ordnete Klaus Schrader vom Kiel Institut für Weltwirtschaft zunächst die aktuelle wirtschaftliche Lage ein. Schleswig-Holstein entwickelte sich demnach positiv, zugleich blieben Fachkräftemangel, struktureller Wandel und geopolitische Risiken große Aufgaben. Chancen lägen seiner Ansicht nach unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, Agrobusiness, Künstliche Intelligenz – und in der Nähe zur Metropolregion Hamburg.

Dass Energieeffizienz ein wichtiger strategischer Hebel für den Mittelstand sei, unterstrich Karolina Herbus von der WTSH. Die Referentin zeigte anschaulich, wie Unternehmen diese Maßnahmen gezielt nutzen könnten, um Kosten zu senken und Prozesse zu verbessern. Ein praxisnahes Beispiel dafür lieferte Michael Janocha, Nachhaltigkeitsmanager der Pano Verschluss GmbH in Itzehoe. Miriam Maibaum vom Zukunftslabor Generative KI an der FuE-Zentrum FH Kiel GmbH betonte die Bedeutung von Generativer KI, die schon heute in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt werden könne. Daher sei es wichtig, entsprechendes Wissen im Team aufzubauen.

Mit Informations- und Workshop-Angeboten an unterschiedlichen Einrichtungen wie dem mariCUBE in Büsum, dem CAT in Meldorf oder den Beratungsstellen „Frau & Beruf“ in Heide und Itzehoe setzte die „Westholstein Business Week“ in den folgenden Tagen weitere Impulse. Die Teilnehmer lobten unter anderem die offene Atmosphäre, die viel Raum für individuelle Fragen und Austausch bot, um eigene Ziele aktiv in den Blick zu nehmen. Die Veranstaltungen zeigten auch, dass viele Betriebe angesichts der sich rasant weiterentwickelnden Technologien vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Das machte den unternehmensübergreifenden Austausch besonders wertvoll.

„Offenheit und ehrliche Diskussionen haben für viele neue Perspektiven gesorgt“, zog egw-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau ein durchweg positives Fazit und dankte allen Kooperationspartnern und dem Team an Mitarbeitern für die gelungene Premiere. Die „Westholstein Business Week“ wird damit nicht die letzte gewesen sein. „Mit der Vielzahl an Teilnehmern haben sich unsere Hoffnungen mehr als erfüllt. Die Westholstein Business Week ist rundum gelungen – dieses Format werden wir wiederholen.“

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