Itzehoe/Garmisch-Partenkirchen (anz) – Der traditionsreiche Eibseelauf in Garmisch-Partenkirchen wird alljährlich am letzten Sonntag im Oktober gestartet – in diesem Jahr bereits zum 45. Mal. Für Volker Schweinert, das 69-jährige Lauf-Ass vom Sport-Club Itzehoe (SCI), gehört eine Teilnahme an diesem Berglauf-Abenteuer unterhalb der Zugspitz-Nordwand mittlerweile genauso traditionell dazu.
Ganz bis auf den Zugspitz-Gipfel zu rennen, ist beim Eibseelauf glücklicherweise nicht nötig. Die landschaftlich wundervolle Laufstrecke in den bayerischen Alpen führt dennoch über sehr anspruchsvolle 12,2 Kilometer Distanz vom Start im Ortsteil Grainau bis hinauf zum Ziel am 240 Meter höher gelegenen Eibsee. Durch das wellige Streckenprofil haben die Athleten bei diesem Traditionsrennen insgesamt 370 Höhenmeter bergauf zu überwinden – für ein Nordlicht wie den Itzehoer Läufer Volker Schweinert eine ebenso ungewohnte wie gewaltige Herausforderung.
Volker Schweinert beendete dieses Rennen mit rund 200 Läufern nur knapp oberhalb seiner bisherigen persönlichen Bestzeit aus dem Jahr 2024. Im Ziel verpasste das SCI-Ass das Klassenpodium samt zugehörigem Pokal lediglich um 7,9 Sekunden, doch konnte er sich über den hervorragenden 4. Platz unter den M65ern beinahe genauso freuen. Mit seiner Laufzeit von 1.18.24,5 Stunden kann der beste nicht aus Bayern stammende M65er sehr zufrieden sein.
Auch im nächsten Jahr will Volker Schweinert wieder beim Eibseelauf starten und dann möglichst die Klasse M70 aufmischen, in die er zum Jahreswechsel aufsteigen wird.