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Stadtwerke Itzehoe schaffen neuen Wald

Ausgleich für Rodungen am Wasserwerk Twietberge

Freuen sich über den neuen Wald (v.l.): Moritz Graf zu Rantzau, René Quurk, Elina Hesse und Erik Dittrich (Stadtwerke) und Förster Ulrich Kruckow. © Lena Krüger/Stadtwerke Steinburg

© Lena Krüger/Stadtwerke Steinburg

© Lena Krüger/Stadtwerke Steinburg

Itzehoe (anz) – Die Stadtwerke Itzehoe setzen ein Zeichen für Nachhaltigkeit: Im Zuge des Neubaus ihres Wasserwerks am Standort Twietberge haben sie sich verpflichtet, die gerodete Waldfläche durch einen neuen, zukunftssicheren Wald zu ersetzen. Dieser entsteht auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche nahe Schloss Breitenburg und ist mit gut 2,8 Hektar rund doppelt so groß wie das ursprüngliche Waldstück.

„Mit unserem neuen Wasserwerk sichern wir die Trinkwasserversorgung für kommende Generationen. Es war uns von Anfang an wichtig, den Bau so umweltverträglich wie möglich zu gestalten und die gerodete Fläche durch eine nachhaltige Aufforstung zu kompensieren“, erklärt Erik Dittrich, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinburg/Itzehoe.

Der neue Wald wird mit rund 8.500 Setzlingen bepflanzt, darunter Eichen, Erlen, Schwarznüsse und Sumpfzypressen – Baumarten, die besonders klimaresistent sind und sich optimal an die Standortbedingungen anpassen. „Unser Ziel ist es, einen robusten Mischwald zu schaffen, der nicht nur ökologische Vielfalt bietet, sondern auch langfristig den Herausforderungen des Klimawandels standhält“, erläutert Ulrich Kruckow, Förster der Gutsverwaltung Breitenburg.

Die Aufforstung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Gutsverwaltung, die die Fläche bereitstellt und sich um Pflanzung, Pflege und Aufzucht des Waldes kümmert. Moritz Graf zu Rantzau, Schlossherr auf Schloss Breitenburg, betont: „Die hohe Biodiversität des neuen Waldes ist ein Gewinn für die Region. Ein bewirtschafteter Wald bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten und fügt sich harmonisch in die Kulturlandschaft ein.“

Bereits im vergangenen Jahr wurden erste Setzlinge gepflanzt, die mittlerweile gut angewachsen sind. Nun wird die Aufforstung weiter vorangetrieben. Bei einer Ortsbegehung packten Erik Dittrich, René Quurk, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinburg, und Projektmanagerin Elina Hesse persönlich mit an, um weitere junge Bäume in die Erde zu bringen.

„Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, betont Elina Hesse, die das Ersatzaufforstungsprojekt begleitet. „Unser neues Wasserwerk steht für eine sichere Wasserversorgung über Jahrzehnte hinweg und einen umweltschonenden Betrieb. Der neue Stadtwerke-Wald ist ein integraler Bestandteil dieses nachhaltigen Ansatzes – und ein Beitrag für eine lebenswerte Zukunft.“

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