Lägerdorf (anz) – Der für Steinburg, Dithmarschen Süd und Bad Bramstedt zuständige Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich freut sich über gute Nachrichten aus Berlin: Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Schwimmbäder“ hat der Haushaltsausschuss heute eine Förderung für die Sanierung des Lägerdorfer Freibades beschlossen. Damit fließen 985.500 € aus dem Förderprogramm in den Kreis Steinburg.
„Ich freue mich riesig, dass sich der Einsatz bei den Verantwortlichen in Berlin gelohnt hat. Die gezielte Förderung von sanierungsbedürftigen Schwimmbädern zeigt, dass die Bundespolitik den Schwimmstätten als Sportstätten für Schulen und Vereine eine hohe Bedeutung zumisst und den Kommunen bei dieser großen Aufgabe unter die Arme greifen möchte. Das Freibad spielt – insbesondere in den Sommerferien – eine zentrale Rolle in der Freizeitgestaltung und ermöglicht zudem mit einem breiten Angebot das Erlernen des Schwimmens und das Betreiben von Aquafitness. Der Erhalt der vorhandenen Schwimmbadlandschaft ist mehr als nur Daseinsvorsorge, er stärkt die Attraktivität unserer Dörfer als lebendige Lebensmittepunkte von Alt bis Jung“, so Mark Helfrich.
Der Erhalt und die Attraktivierung von Schwimmbädern ist für die Kommunen ein enormer Kostenfaktor und kaum noch aus den kommunalen Haushalten zu stemmen. So bedarf das Lägerdorfer Freibad zu seinem 70-jährigen Bestehen einer umfassenden Generalsanierung. Der Investitionsbedarf des ältesten schleswigholsteinischen Freibades umfasst über 1,3 Millionen Euro für zahlreiche Maßnahmen begonnen mit dem Umbau der Umkleiden bis hin zur energetischen und technischen Sanierung des Bades.
Für das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) gingen insgesamt 939 Interessensbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. In dieser zusätzlichen Tranche stehen 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Ziel ist es, damit die Kommunen und Vereine bei der Sanierung ihrer Schwimmbäder zu unterstützen.
In Schleswig-Holstein werden in diesem Jahr somit acht weitere Schwimmbadprojekte mit einem Gesamtvolumen von 5,9 Millionen Euro gefördert. Sie ergänzen die rund 25 Millionen Euro Förderung für sechs Projekte, die über den Länderanteil am Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereits im Juni ermöglicht wurden.