Itzehoe (anz) – Heute (23. März) fand in dem Wald zwischen der Kita Sude-West und der Steinburg Schule ein Eingriff mit Maschinen statt.
In dem Waldstück sind rund 80 Grauerlen von der Erlen-Phytophthora befallen. Dadurch ist die Stand- und Bruchsicherheit der betroffenen, 15 bis 20 Zentimeter dicken Bäume deutlich eingeschränkt. Die Verkehrssicherungspflicht macht die Fällmaßnahme daher notwendig, um Gefahren für die Öffentlichkeit zu minimieren und gleichzeitig die weitere Ausbreitung des Erregers möglichst zu begrenzen. „Mit der Entnahme der kranken Erlen erhöhen wir die Überlebenschancen der übrigen, derzeit noch nicht auffälligen Erlen“, sagt Stadtförsterin Cheyenne Krause.
Die Erlen-Phytophthora ist eine Krankheit, die vor allem die Grauerle (Alnus incana) befällt, die in dem betroffenen Wald in Sude ebenfalls gepflanzt wurde. „Die Krankheit führt zu Wurzel- und Stammfäule, beeinträchtigt die Wasser- und Nährstoffversorgung und kann zum Absterben der Bäume führen. Typische Symptome sind Welkeerscheinungen, Rindennekrosen sowie ein vermindertes Wachstum. Besonders gefährdet sind Erlenbestände an Gewässern, da sich der Erreger über Wasser verbreitet. „Der Wald an der Kita Sude-West befindet sich direkt an einem Bach und ist eher feucht, was zu dieser starken Verbreitung des Krankheitserregers führt“, so die Stadtförsterin.