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Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft

Der neue Kunstrasenplatz in Krempe ist jetzt offiziell eingeweiht worden.

Den symbolischen Startschuss gaben Bürgermeister Volker Haack (l.) und Innenstaatssekretär Frederik Hogrefe zusammen mit jungen Nachwuchskickern, als sie das Absperrband durchtrennten. Fotos: mk

TuS-Vorsitzende Maria Gefken-Meinert bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Kunstrasenplatzes beigetragen hatten.

Die jüngsten Kicker waren die Ersten, die den neuen Kunstrasenplatz einweihten.

Krempe (mk) – In Krempe ist ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit geworden: Mit der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes verfügt die Marschenstadt nun über eine moderne Sportanlage, die ganzjährig genutzt werden kann. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verein und Region waren dabei, als das Projekt feierlich seiner Bestimmung, dem TuS Krempe, übergeben wurde.
Für einen humorvollen Auftakt sorgte Innenstaatssekretär Frederik Hogrefe. Mit einem Augenzwinkern erklärte er, dass er als Hobbyfußballer selbst gern auf dem neuen Platz spielen würde – derzeit jedoch verletzungsbedingt pausieren müsse. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung der Anlage: Endlich seien Spiele und Training unabhängig von Wetterkapriolen möglich. Gerade in der Marsch hatten Regen, aufgeweichte Böden oder Unebenheiten den Spielbetrieb immer wieder erschwert. 
Rund 1,5 Millionen Euro flossen aus der Städtebauförderung des Landes Schleswig-Holstein in das Vorhaben. Für Hogrefe ist die Anlage daher nicht nur ein Gewinn für den örtlichen Verein, sondern auch ein starkes Signal für den Sport im Land insgesamt. „Hier ist ein Ort für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft entstanden“, sagte er.
Auch Bürgermeister Volker Haack machte deutlich, wie besonders dieses Projekt für die kleine Stadt ist. Mit rund 2 500 Einwohnern zählt Krempe zu den kleineren Kommunen im Land – ein Kunstrasenplatz dieser Größenordnung sei daher alles andere als selbstverständlich. 
Möglich wurde das Vorhaben durch jahrelange Vorbereitung und die erneute Aufnahme in ein Förderprogramm, das der Stadt auch künftig Entwicklungsperspektiven eröffnet, gleichzeitig aber finanzielle Eigenanteile erfordert.
Wie sehr sich der Fußballstandort über die Jahrzehnte verändert hat, zeigte sich auch im Blick zurück: Einst war das Gelände kaum mehr als eine einfache Wiese. Heute steht dort eine moderne Anlage, die den Anforderungen des Spielbetriebs gerecht wird. Gerade die schwierigen Bodenverhältnisse in der Region sowie der stark sanierungsbedürftige alte Platz machten die Investition notwendig.
Große Freude herrschte auch beim TuS Krempe. Die Vereinsvorsitzende Maria Meiners-Gefken bedankte sich bei allen Beteiligten aus Verwaltung, Planung und Politik im Namen des Vereins und seinen zahlreichen Mannschaften – sowohl die Erwachsenen, als auch die Jugend. 
Den symbolischen Startschuss gaben schließlich der Bürgermeister und der Staatssekretär zusammen mit jungen Kickern, als sie das rote Band durchschnitten. Direkt im Anschluss wurde der Platz mit einem Turnier der Nachwuchsmannschaften eingeweiht.

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