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Amok-Drohung an der Gemeinschaftsschule

Verdächtiger Schriftzug in Toilette

Foto: Fotolia

Wilster (jhf) Ein Unbekannter drohte für heute (20. März) einen Amoklauf an der Gemeinschaftsschule Wilster an. Wie die Polizei berichtet, entdeckten Verantwortliche der Schule bereits am Dienstag (17. März) im Bereich einer Toilette einen Schriftzug, der die Tat mit Datum ankündigte. Die Polizei zeigt daher am Freitag offen Präsenz vor Ort. Die Beamten hätten “abgestimmte Vorsorgemaßnahmen” vorgesehen, zudem habe die Schulleitung habe “begleitende organisatorische Maßnahmen” getroffen. Beide stehen in engem Austausch miteinander.

Eltern dürfen Kinder zur Schule schicken

Die Polizei betont, dass sie derartige Hinweise sehr ernst nehme. Seit die Drohung bekannt wurde, prüft die Behörde den Fall. Sie geht aber von keiner akuten Bedrohungslage aus. “Nach derzeitigem Stand gibt es aus polizeilicher Sicht keinen Anlass, Kinder vorsorglich nicht zur Schule zu schicken”, teilte die Pressestelle der Polizei mit. Sie empfiehlt Eltern, Ruhe zu bewahren, mit ihren Kindern sachlich über das Thema zu sprechen und sich ausschließlich an Mitteilungen der Schule und der Polizei zu orientieren.

Strafverfahren

Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein. “Im Raum steht der Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten”, teilte die Pressestelle mit. Die Ermittlungen würden andauern.

Hinweise

Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Wilster zu melden (Tel: 04823 92270) oder über den Polizeiruf (Tel: 110).

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