Schenefeld (fs) – Ein Bulle wurde gestern Abend (1. September) an der A23 im Kreis Steinburg erschossen. Die Autobahn blieb vorsichtshalber für mehr als eine halbe Stunde zwischen den Anschlussstellen Schenefeld und Hanerau-Hademarschen in beide Richtungen gesperrt.
Der ungewöhnliche Vorfall begann nach Angabe der Polizeileitstelle Elmshorn in Bokelrehm (Kreis Steinburg), als fünf Bullen aus unbekannten Gründen ausbüxten und den Polizeieinsatz auslösten. Eines der Tiere war dabei hoch aggressiv und lief gegen 20 Uhr in Richtung Autobahn, weshalb die Beamten die A23 vorsichtshalber in beide Fahrtrichtungen sperren ließ. Da der Bulle im weiteren Verlauf auch weiterhin gegenüber den Polizisten nicht zu bändigen war, musste das Tier vor Ort durch einen Jäger neben der Autobahn erschossen werden.
Die Sperrung konnte wenig später wieder aufgehoben werden, da das tote Tier auf einer Weide lag und keine Gefahr mehr für Verkehrsteilnehmer darstellte. Die anderen Rinder seien inzwischen eingefangen und der Besitzerin übergeben worden. Die restlichen Tiere seien nach Polizeiangaben ungefährlich gewesen.