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Willkommen im "Auenland Moorinformationszentrum"!

Ab Anfang Juni werden die Besucher der Moorbahn mit der neuen Bezeichnung des Vereins begrüßt.

Mit ihrem neuen Schild, das den Verein ab Juni als „Auenland Moorinformationszentrum“ ausweist, wollen die stellvertretende Vereinsvorsitzende, Margot Wentsch und Betriebsleiter Andreas Knopf die Besucher bereits am Eingang des Geländes auf die Neuausrichtung des Vereins hinweisen. Foto: Straehler-Pohl

Bad Bramstedt (usp) – Im Jahr 2002 wurde aus der Wald- und Moorbahn der Förderverein Deutsche Feldbahn. Ab Anfang Juni werden die Besucher der Moorbahn mit der neuen Bezeichnung des Vereins „Auenland Moorinformationszentrum“ am Eingang des Areals begrüßt. 
„Wir wollen über die Moore im Kreis Segeberg und speziell über das Heilmoor in Bad Bramstedt informieren“, erklärt Betriebsleiter Andreas Knopf den neuen Namen. Nach einer Sonderfahrt mit Informationen über die neue Ausrichtung des Vereins, die am Sonntag, 31. Mai, von 14 bis 17 Uhr stattfindet, soll das Zentrum am Sonntag, 7. Juni, offiziell eröffnet werden, zu dem Knopf und die stellvertretende Vereinsvorsitzende, Margot Wentsch, einladen.
An den Mitfahrtagen, die jeden Sonntag bis eine Woche vor Weihnachten stattfinden, soll der Schwerpunkt auf die Bedeutung von Mooren in Zusammenhang mit dem Klimaschutz gelegt werden. „Wir wollen Anlaufpunkt für alle Naturfreunde, die sich mit dem Thema Moorschutz befassen, sein“, so Knopf. „Als Mittler zwischen Bedürfnissen des Moorschutzes und den Menschen“, ergänzt Margot Wentsch. Während der Fahrten gibt es einen Zwischenstopp im Moor, bei dem unter anderem die als Naturführerin ausgebildete Gisela Oden-Behrendt Interessantes über die Pflanzen und Tierwelt sowie über die Entstehung und Notwendigkeit der Wiedervernässung von Mooren, an die Besucherinnen und Besucher vermitteln und für Fragen zur Verfügung stehen. 
Der Abstecher zur Moorbahn biete sich für Menschen aus der Region auch als Ziel einer Fahrradtour für die ganze Familie an. Denn neben Fahrten und Informationen gibt es auch die Möglichkeit, sich bei Bratwurst und den von 
Margot Wentsch kreierten Kuchen „Moorbrocken“ – der zwar wie Torf aussieht, aber nicht danach schmeckt, wie Wentsch versichert, zu stärken. Außerdem wird auch Honig angeboten, der von Bienen stammt, deren Stöcke auf dem moorigen Gelände stehen. Diese Einnahmen sowie aus dem Verkauf der Tickets – Erwachsene acht Euro, Kinder sechs Euro – verwendet der Verein, um seine Arbeit fortsetzen zu können. 
Jahrzehntelang wurde die Moorbahn zur Beförderung von Moor zur Kurklinik, jetzt Auenlandklinik, genutzt. Nach deren Stilllegung erwarb der Rendsburger Andreas Knopf 1998 die restlichen Gleis-Anlagen und rollendes Material zu einem symbolischen Preis mit der Auflage, die Bahn fahrbereit als Wirtschaftsbahn zu erhalten. Seitdem hat Andreas Knopf mit einer Handvoll Mitarbeiter rund 2,5 Kilometer Gleise auf dem Gelände verlegt. Außerdem wurden Lokomotiven und Wagons restauriert. Mittlerweile stehen, so Knopf, auch Wagons bereit, die aufgrund eines besonders niedrigen Einstiegs die Nutzung für Senioren oder Menschen mit Behinderung gut geeignet sind. Derzeit besteht der Verein aus rund 30 Mitgliedern. „Aber nur fünf arbeiten aktiv mit“, bedauern Knopf und Wentsch. Sie würden sich über zusätzliche Mitglieder freuen, die auch bei der manchmal beschwerlichen Arbeit ordentlich mit anpacken wollen und können. Dies und zusätzlich finanzielle Mittel würden es auch erst ermöglichen, Zukunftspläne in die Tat umzusetzen, erklären sie. Ziel sei, die Gleise bis zur Auenlandklinik zu verlegen. Nach Knopfs Angabe gibt es seitens der Klinik für diese Pläne eine positive Resonanz. 

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