Brokstedt (anz) - Die Speedway Liga Nord (SLN) hat sich in der deutschen Bahnsport-Landschaft seit ihrer ersten Saison im Jahre 2017 nicht nur etabliert, sondern hat sich mittlerweile als ernstzunehmende Liga entwickelt, die mehr ist als nur eine so genannte Nachwuchsliga. Was als regionale Unterbauliga ins Leben gerufen wurde um jungen Speedway-Talenten und Amateurfahrern regelmäßig die Möglichkeit zu geben um auf dem Motorrad Praxis zu geben, ist mittlerweile durchaus als „dritte Liga“ in Deutschland zu betrachten. In diesem Jahr starten acht Teams in diesem durchaus interessanten Wettbewerb. Von Beginn war der MSC Brokstedt im ADAC mit von der Partie. Am Sonntag, 20. September, richtet die Stahlschuh-Fraktion aus Schleswig-Holstein ihr diesjähriges Heimrennen in der SLN aus und bittet gleichzeitig zum alles entscheidenden „Showdown“ auf dem heimischen Holsteinring. „Es ist schon eine sehr gute Sache, dass wir das letzte Rennen dieser Saison bei uns zu Hause ausrichten dürfen“, so MSC-Vorsitzender Michael Schubert. Mit den Mannschaften aus Meißen, Güstrow und Teterow warten indes echte harte Brocken auf die Auseinandersetzungen mit den „Young Vikings“ aus Brokstedt. Schubert: „Der zweite Platz beim Auftaktrennen in Stralsund hat uns wirklich einen perfekten Schub zum Saisonstart gegeben.“ Was folgte waren ein dritter Platz beim Rennen in Moorwinkelsdamm und Platz zwei beim Rennen in Dohren. In der Tabelle rangiert das Team aus Brokstedt vor dem letzten Rennen der Saison auf dem vierten Platz hinter dem Tabellenführer aus Güstrow sowie den Vertretungen aus Moorwinkelsdamm und den „Hornets“ aus Meißen.
Gern würde die Mannschaft des MSC ihren Heimvorsteil nutzen, weiß jedoch um die Stärken der Konkurrenz. Letztlich wird in Brokstedt der Meister 2026 gekürt. Der Tabellenführer aus Güstrow reist dabei sicherlich ebenso mitbreiter Brust nach Schleswig-Holstein wie die Teams aus Meißen und Teterow. Gern würden die Gastgeber dabei die beiden Favoriten ärgern. Das neuformierte Team aus Brokstedt, welches beim Auswärtsrennen in Stralsund in dieser Zusammensetzung eine echte Premiere feierte, hat aus Sicht der Verantwortlichen in Brokstedt durchaus das Potenzial um in Zukunft höhere Ziele anzupeilen. Mit Fabian Gaschka, Kilian Pingel und Jordan Holstein kamen zur Saisonpremiere gleich drei Neuzugänge die unter dem Interims-Teammanager Sam Schubert, der als Vertretung für Thomas Thode einen nahezu perfekten Start in das Rennjahr 2026 feiern durfte, zum Einsatz. Für das Heimrennen der Brokstedter steht neben den beiden etablierten Team-Kräften Louis Ruhnke und noch Tom Hansen für die Gastgeber zur Verfügung. Die Fans dürfen sich sicherlich auf einen interessanten Renntag in Brokstedt freuen.
Im Rahmenprogramm gehen im Rahmen der NBM-Wertung mit den Klassen Junior A und Junior B zwei Nachwuchsklassen am Vormittag an den Start. Ab 10 Uhr beginnen das Training und das Rahmenprogramm auf dem Holsteinring in Brokstedt. Der Start des Hauptrennens in der Speedway Liga Nord erfolgt am 20. September um 14 Uhr. Die Tickets gibt es für 15 Euro (ermäßigt zehn Euro). Kinder bis zum zwölften Lebensjahr haben freien Eintritt.
„Showdown“ auf dem Holsteinring
Die Mannschaft des MSC Brokstedt im ADAC, hier mit Jordan Holstein (v.li.), Tom Meyer, Louis Ruhnke, Fabian Gaschka, Kilian Pingel und Teammanager Sam Schubert, feierte mit dem zweiten Platz beim Auftaktrennen in Stralsund einen gelungenen Start in die Saison 2026 der Speedway Liga Nord. Am 20. September geht der MSC als Gastgeber an den Start. Foto: MSC Brokstedt
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