Kaltenkirchen/A7 (fs) - Am heutigen Donnerstagmorgen, 22. Oktober, hat es auf der A7 zwischen Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg in Richtung Hamburg einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Die A7 Richtung Hamburg musste voll gesperrt werden. Gegen 1.45 Uhr war ein Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Schwertransporter geprallt, die Autobahn bleib voraussichtlich noch bis zum Mittag gesperrt. Nach Polizeiangaben kam es anfangs zu einem leichten Auffahrunfall zwischen dem Begleitfahrzeug des Schwertransporters und einem anderen Fahrzeug. Die Kolonne aus insgesamt drei Schwertransportern musste daraufhin an der rechten Seite in Höhe der Anschlussstelle Kaltenkirchen stoppten, was zu einem schweren Folgeunfall führte. Offenbar war der 34-jährige Fahrer eines Lkws am Steuer seines Fahrzeugs eingeschlafen und hatte dadurch die Kolonne aus stehenden Schwertransportern zu spät gesehen. Bei dem Aufprall wurde das Fahrerhaus schwer eingedrückt und das Bauteil auf dem Schwertransporter heruntergeschleudert. Beide Beteiligten sollen trotz der schweren Schäden großes Glück gehabt haben, der Verursacher kam zur weiteren Abklärung in eine Klinik. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei der Ladung des Schwertransporters um eine Flaschenwaschmaschine. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt war im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe abzufangen. Wegen der langen Aufräumarbeiten könnte die Sperrung der Autobahn noch bis in die Mittagszeit andauern. Zudem ist die Auffahrt Bad Bramstedt Richtung Hamburg gesperrt, da dort Schwertransporter parken mussten, die wegen der Vollsperrung nicht weiterfahren können. Foto: Sprenger