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Eine Suppenküche für Kellinghusen

Das MGH und die BiBeKu laden zum Essen ein

Das Mehrgenerationenhaus lädt zum Essen ein. Am Freitag startet um 13 Uhr die Suppenküche, die Menschen mit geringem Einkommen nicht nur eine warme Mahlzeit anbietet, sondern auch ein Essen in Gemeinschaft. Unterstützt wird das Mehrgenerationehaus von der BiBeKu, die die Suppe frisch kochen wird. © Görke

Freuen sich, dass es nun losgeht (v. l.): Murat Durdu, Rita Hartmann und Petra Beselin vom MGH. © Görke

Werden jede Woche für frische Suppe sorgen: Tom Eckert (l.) und Stefan Schneider von der BiBeKu. © Görke

Kellinghusen (bg) – Die Idee hatte Murat Durdu, Koordinator beim Mehrgenerationenhaus (MGH), schon länger. Jetzt wird sie endlich Wirklichkeit. Seit dieser Woche gibt es immer freitags um 13 Uhr eine Suppenküche im MGH (Schulstraße 4). 

Unterstützt wird Murat Durdu von Petra Beselin, der pädagogischen Mitarbeiterin im MGH, und Rita Hartmann, die sich ehrenamtlich engagiert. Gemeinsam werden sie die Suppe abholen, ausschenken und für die richtige Atmosphäre sorgen. „Wir wollen, dass unsere Gäste sich wohlfühlen“, betont Petra Beselin. „Wir möchten den Menschen nicht nur eine warme Mahlzeit bieten, sondern auch Gemeinschaft, einfach mal wieder unter die Leute kommen.“

Kommen darf jeder. „Ziel ist es schon, Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen“, so Murat Durdu. „Aber wir werden keine Bedürftigkeit kontrollieren. Die Nachfrage bei der Tafel ist sehr hoch und sie mussten bereits einen Aufnahmestopp verhängen. Wir hoffen, dass wir mit dem Angebot ebenfalls etwas helfen können.“

Die Suppe für die wöchtentliche Suppenküche kommt von der Produktionsschule der Gesellschaft für Bildung Beruf Kultur (BiBeKu). In dem Projekt „Produktionsschule“ werden junge Erwachsene auf das Arbeitsleben vorbereitet. Gemeinsam mit Tom Eckert, Küchenleitung der BiBeKu, und Stefan Schneider, Küchenleitung der Produktionsschule, kochen die jungen Leute die Suppen jede Woche frisch. „In dieser Woche werden wir wahrscheinlich mit Erbsensuppe anfangen“, überlegte Stefan Schneider am Dienstag. „Mal sehen, was es an frischem Gemüse gibt.“

Für die ersten Male erwarten Murat Durdu und Petra Beselin rund 20 bis 30 Gäste. Nach und nach soll das Angebot je nach den Wünschen der Teilnehmer angepasst werden. Die Suppe wird mit Brot und frischem Obst gegen eine kleine Spende angeboten. Die Nahrungsmittel werden durch Spenden finanziert. 

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