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Die Wehr kann jetzt hoch hinaus!

Neue Drehleiter für die Rolandfeuerwehr+++und ein neues Werbemobil

Über das neue Drehleiterfahrzeug freuen sich auch (v. li.) Wehrführer Kai Harms, Gerätewart Helge Peters, Kerstin Kröhnert, Sachbearbeiterin Feuerwehrwesen bei der Stadt, und Bürgermeister Felix Carl. Fotos: Otto

Bürgermeister Felix Carl übergab den symbolischen Schlüssel für das neue Drehleiterfahrzeug an Gerätewart Helge Peters; in der Mitte Wehrführer Kai Harms.

Einige der Sponsoren mit Volker Hansen (4.v.li.) von der Firma Drive Marketing, der die Werbung geplant hat, und Bürgermeister Felix Carl (4.v.re.).

Bad Bramstedt (hot) – „Das Warten in der Glückstädter Straße 11 hat ein Ende, denn nach zweieinhalb Jahren Vorfreude ist die neue Drehleiter endlich in ihrer neuen Heimat angekommen“, vermeldete die Rolandfeuerwehr am 19. März. Jetzt wurde die neue Drehleiter 70-32-01 der Firma Magirus aus Ulm im Feuerwehrgerätehaus mit einem „großen Bahnhof“ mit den Kameradinnen und Kameraden der Bad Bramstedter Wehr und des Amtes Bad Bramstedt-Land sowie Vertretern der Kommunalpolitik und weiteren Gästen offiziell vorgestellt. 
Wehrführer Kai Harms blickte in seinem Grußwort noch ein wenig weiter zurück: „Im Februar 2000 wurde die noch aktive Drehleiter der Firma Metz angemeldet und in Karlsruhe abgeholt. Sie löste damals eine Hand angetriebene 18 Meter lange selbstgebaute Leiter ab...Im vergangenen Monat konnten wir dann nach einer Planungs- und Bauphase von fast 20 Monaten die neue DLAK bei Magirus in Ulm ab- und übernehmen. Fünf Tage mit einer Hand voll Leuten wurden wir auf die neue Technik eingewiesen“, so Harms.
Hier ein paar Daten zum neuen Einsatzgerät: Die Drehleiter, die bis zu 32 Meter ausgefahren werden kann, steht auf einem MAN-Fahrgestell, die 320 PS treiben ein vollautomatisiertes Getriebe an. Kai Harms: „Sie fährt sich wie ein Mittelklassewagen, man sitzt nur deutlich höher.“
Das neue Hubrettungsfahrzeug verfügt über ein Gelenk im Leiterpark, somit sind manche Einsatzstellen besser zu erreichen. Der Rettungskorb kann mit bis zu 500 Kilogramm belastet werden, im Korb ist ein Wasserwerfer fest verbaut, so dass man nur noch einen Schlauch anschließen muss und sofort einen Löschangriff starten kann. „Dank neuester Technik konnten wir auf einen Stromerzeuger verzichten, alle Gerätschaften sind akkubetrieben. Die Beleuchtung, insgesamt rund 60.000 Lumen, wird über die Fahrzeuglichtmaschine eingespeist“, erklärte Kai Harms die technischen Finessen. „Da wir ein völlig neues Hubrettungsgerät haben und auf andere Technik umsteigen, wird der erste Einsatz nicht vor Ende der ersten Jahreshälfte starten.“ Die Drehleiter hat rund 970.000 Euro gekostet und wurde von der Stadt finanziert.
Mit der neuen Drehleiter habe die Feuerwehr jetzt noch bessere Möglichkeiten, die Anschaffung sei ein wichtiger Schritt, um sich noch besser aufzustellen, freute sich auch Felix Carl, als Bürgermeister oberster Chef der Feuerwehr.
Denn die Feuerwehr kann mit dieser technischen Aufrüstung nun noch intensiver für die Sicherheit vor Ort sorgen. Doch nicht nur das: „Sie bietet euch auch viel mehr Schutz“, betonte Felix Carl im Blick auf die Kameradinnen und Kameraden. Offiziell übergab der Bürgermeister den symbolischen Schlüssel an den Mann, „der die neue Drehleiter jetzt schon besser kennt als jeder andere“ – den Gerätewart Helge Peters.  
Doch nicht nur das: Doppelten Grund zur Freude hat die Feuerwehr, weil sie nun auch ein neues Werbemobil hat. „Das Werbemobil der Marke Ford hat neun Sitzplätze und ist sehr gut ausgestattet. Der Bus steht seinen Vorgängern in nichts nach, die 110 PS treiben das Schaltgetriebe sehr gut an. „18 Sponsoren haben es möglich gemacht, dass wir diesen tollen Bus bekommen haben“, bedankte sich Kai Harms bei den Unterstützern. Das Werbemobil stehe auch den Sponsoren und Vereinen nach vorheriger Absprache zur Verfügung. Der Ford werde zukünftig für den Transport der Feuerwehrmitglieder zu Fortbildungen eingesetzt, so der Wehrführer.

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