Wilster (anz) – Die Kirchengemeinde Wilster lädt am Neujahrstag, dem 1. Januar, um 17 Uhr zum ersten Orgelkonzert des Jahres 2026 in die St. Bartholomäus-Kirche ein. Mit dem Blick auf die Krippe, den Altar und einen prächtig erstrahlenden Weihnachtbaum schenkt die Musik noch einmal eine Stunde der inneren Einkehr. Da der erste Tag des Jahres noch mit in die weihnachtliche Zeit gehört, gleichzeitig das neue Jahr begrüßt und der Tag als Hochfest der Gottesmutter Maria gefeiert wird, werden alle diese Aspekte im Konzert anklingen.
Auf dem Programm stehen die Werke „Jul“ (Weihnachten), ein Tongemälde des schwedischen Romantikers John Morén (1854-1932), „Christmas Pastorale“ von Charles Demorest (1886-1950), „Joseph, lieber Joseph mein“ von Gilbert M. Martin (*1941), das berühmte „Gesú Bambino“ des Italieners Pietro Alessandro Yon (1886-1943) sowie Variationen über „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will“ des Hamburger Komponisten Andreas Willscher (*1955).
Auf der „Kleinen Marienorgel“ mit ihrer historischen Stimmung nach Valotti von 1756 erklingen die drei Weihnachtspartiten „Als die Welt verloren“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und „O Bethlehem, du kleine Stadt“ des Berliner Komponisten Lothar Graap (*1933). Mit „Nessun dorma“, „Norman’s dance“ und „Bach’s strathsbey“ endet das Neujahrskonzert in St. Bartholomäus.
An der Großen Orgel und der Kleinen Marienorgel wird Wilsters Kantor und Organist Hartwig Barte-Hanssen zu hören sein. Es erklingen dann neben der Himmelsorgel auch die Nachtigall, der Kuckucksruf, der Zimbelstern, das Marien-Carillon (Glockenspiel) und „Vox stellarum“ („Stimme der Sterne“).