Wirbel um den Weihnachtsmarkt

Die Stadt ist jetzt Veranstalter+++Bürgermeisterin spricht sich für Testpflicht aus

Bad Bramstedt (hot) – Der Weihnachtsmarkt in der Rolandstadt soll, so der derzeitige Stand, von Freitag, 3. Dezember, 17 Uhr, bis Sonntag, 5. Dezember, stattfinden.
Allerdings gibt es einige entscheidende Änderungen.  Anderer Ort: Der Weihnachtsmarkt soll nicht wie gewohnt auf dem Bleeck, sondern auf der Schlosswiese aufgebaut werden. Die Wiese lasse sich besser einzäunen und man könne dort auch besser kontrollieren, so Bürgermeisterin Verena Jeske. Denn: Es soll die „1G-Regel“ (getestet) gelten. Dafür hat sich zumindest die Bürgermeisterin ausgesprochen – und geht damit weit über die Landesverordnung hinaus. Dort ist für solche Veranstaltungen von „2G“ (geimpft oder genesen) die Rede. „1G“ wird nicht erwähnt. Das heißt: Ob genesen oder geimpft – jeder Besucher müsste ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis plus Personalausweis vorweisen. „Sicherheit durch Tests“, lautet die Devise der Bürgermeisterin. Um das zu gewährleisten, soll das erst vor Kurzem geschlossene Corona-Schnell-Testzentrum im Rathaus (ehemals das Tourismusbüro) am Montag wieder geöffnet werden. Drei Apotheken, so Jeske, machen wieder mit  (siehe Artikel Seite 3). Zudem soll ein Testmobil aufgestellt werden. Mit Hochdruck wurde seitens der Stadt an einem Hygiene-Konzept für den Weihnachtsmarkt, für den es jetzt auch einen neuen Lageplan gibt, gearbeitet.  Ob „1G“ genehmigt wird, ist noch offen. Das Konzept müsse noch mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden, sagt Bürgeramtsleiter Jörg Kamensky.  Denn die Stadt ist jetzt Ausrichter, nicht mehr die Initiative Weihnachtsmarkt. Die Initiative um Claus Bornhöft und Günter Pfeiffer hatte den Weihnachtsmarkt bereits in mehreren Arbeitssitzungen vorbereitet und organisiert.
Am Mittwoch hat es ein Gespräch mit der Initiative gegeben. Ergebnis: „Veranstalter ist jetzt die Stadt. Wir können und möchten nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn es zu Problemen kommt“, sagt Claus Bornhöft. Etwa bei der Nichteinhaltung der Corona-Regeln oder wenn Aussteller zu viele Waren bestellt haben. „Aber selbstverständlich helfen wir gerne mit, zum Beispiel beim Auf- und Abbauen.“ Günter Pfeiffer plädiert nach wie vor für die 2G-Regel. „Sonst sagen ja ganz viele ab“, befürchtet  er – und meint damit Standbetreiber und Besucher.

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