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Schnelle Hilfe von oben

Rettungshubschrauber auf dem Hungrigen Wolf

Zur Eröffnung des neuen Luftrettungsstandortes „Hungriger Wolf“ waren unter anderem Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (Foto v. l.), Notfallsanitäter Jascha Mahro, Landrat Claudius Teske, Stationsleiter und Pilot Sascha Richter, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Frédéric Bruder, und Notarzt Dr. Andreas Otto zu Gast. © ADAC Luftrettung

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken freute sich über den neuen Luftrettungsstandort in Schleswig-Holstein. © mk

Gleich zwei Rettungshubschrauber sind auf dem Hungrigen Wolf stationiert. © mk

Hohenlockstedt (mk) – Stolz zeigte sich Hohenlockstedts Bürgermeister Wolfgang Wein über den neuen ADAC-Luftrettungsstandort auf dem Gelände des Flugplatzes „Hungriger Wolf“. Damit betreibt die gemeinnützige Organisation zum ersten Mal eine Station in Schleswig-Holstein. Diese wurde im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik – allen voran Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken – sowie Förderern, Unterstützern und der Crew um Pilot Sascha Fischer als 38. Station feierlich eingeweiht.

Die Feierlichkeit zur Inbetriebnahme des ADAC Rettungshubschraubers mit dem Funkrufnamen „Christoph 67“ wurde auf Grund des anhaltenden Regens in den Hangar verlegt. Erfreut zeigten sich alle Redner, dass der „fliegende gelbe Engel“ ab sofort von seinem neuen Standort aus zu  Rettungseinsätzen aus der Luft startet und damit die medizinische Notfallversorgung der Bevölkerung in der Region sicherstellt.

Zum Einsatz kommt mit einer Maschine des Typs H145 einer der modernsten Rettungshubschrauber. Der Helikopter kann sowohl für Rettungseinsätze als auch als fliegende Intensivstation für Patiententransporte von Klinik zu Klinik genutzt werden.

„Die Luftrettung ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Hilfe, die in vielen Fällen einen Beitrag leistet, Leben zu retten“, sagte von der Decken. „Sie ergänzt den bodengebundenen Rettungsdienst und trägt dazu bei, dass auch in schwer zugänglichen Gebieten eine hochwertige medizinische Versorgung gewährleistet ist. Gerade in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein ist die Luftrettung wichtig.“ Somit sei es eine gute Entscheidung, dass der Flugplatz „Hungriger Wolf“ neuer Standort der Luftrettung geworden sei. Nicht zuletzt auch, weil er die bestehenden Luftrettungsstationen ergänze und für eine flächendeckendere luftrettungsdienstliche Versorgung beitrage.

Grund zur Freude hatte die Gesundheitsministerin aber auch, weil die neue Zentrale Disposition der Luftrettung in Kiel ebenfalls ihren Dienst aufnimmt, um von dort aus die Einsätze der Rettungshubschrauber effizient zu koordinieren.

Landrat Claudius Teske hob ebenfalls die Wichtigkeit dieses Standortes hervor und wünschte der Crew stets ein „happy landing“.

Gestartet wird bis zur Fertigstellung eines hochmodernen Neubaus von einer vollausgestatteten Interimsstation aus. Sie besteht aus Mobilcontainern für Medizin und Technik, Büro-, Ruhe- und Sozialräumen sowie zwei Zelthangaranlagen: für „Christoph 67“ sowie einer Ersatzmaschine für die ADAC Luftrettungsstationen des Nordens.

„Die Menschen können sich in Notsituationen auf unsere Einsatzbereitschaft verlassen“, versicherte Frédéric Bruder als Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. „Qualität, Leistungsfähigkeit und Sicherheit stehen bei uns an oberster Stelle“, erklärte er bei der Einweihung und hob hervor, dass für die optimale notfallmedizinische Versorgung der Patienten eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur Verfügung stünde.

Die Piloten und die Notfallsanitäter kommen von der ADAC Luftrettung, die  Notärzte stellt im Rahmen einer Kooperation das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dessen medizinischer Leiter, Christian Zöllner, betonte abschließend: „Die hohe medizinische Kompetenz in der präklinischen Notfallversorgung stellen unsere UKE-Notärzte am Boden schon seit Jahren mit jährlich über 8 000 notfallmedizinischen Einsätzen unter Beweis. Jetzt freuen wir uns, dass wir unser Wissen und unsere Erfahrung auch an dem neuen Standort in Schleswig-Holstein einbringen können.

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