Preise für Weihnachtsbäume bleiben stabil

Willenscharen: Weihnachtsbaumsaison offiziell eröffnet

Stolz präsentieren sie die erste geschlagene Nordmanntanne der Saison 2022: Hofbesitzer Torben und Claus-Hermann Fölster (v.li.) sowie Landwirtschaftskammerpräsidentin Ute Volquardsen. Fotos: Domberg

Sören Fölster, Sohn des Ansgarius-Hof-Besitzers, präsentiert die bewährte Easyfix-Schale, die, mit Wasser gefüllt, den Weihnachtsbaum über viel Tage frisch hält.

Dr. Jörg Engler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Weihnachtsbaumproduzenten, bei der Eröffnung der Saison in der Tannenschonung auf dem Hof Ansgarius.

Willenscharen (bmd) – Zuerst die gute Nachricht: „Die Preise für Weihnachtbäume werden sich gegenüber dem Vorjahr nicht erhöhen“, verspricht Dr. Jörg Engler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Weihnachtsbaumproduzenten. Und das, obwohl sich die Erzeugerpreise der edlen Gehölze erheblich erhöht haben, so Engeler anlässlich der Saisoneröffnung auf dem Ansgarius-Hof in Willenscharen. Dabei schlagen Dünger- und Dieselpreise aufgrund des Ukrainekonflikts sowie Personalkosten bei der Produktion der Bäume gewaltig zu Buche.
„Doch diese Kostensteigerungen wollen wir in diesem Jahren auffangen“, verspricht Claus-Hermann Fölster, Hofbesitzer seit drei Generationen. „Wir vertrauen auf bessere Rahmenbedingungen im nächsten Jahr.“ Zum Saisonauftakt in Willenscharen trafen sich neben Engler die Landwirtschaftskammerpräsidentin Ute Volquardsen und Repräsentanten des sogenannten Weihnachtsbaum-Kompetenzzentrums Schleswig-Holstein, das die Erzeuger in Sachen Qualität berät.
Im nördlichen Bundesland gibt es rund 200 Weihnachtbaumproduzenten, die alle 1,4 Millionen Privathaushalte Schleswig-Holsteins versorgen. „Die rund 20 Millionen geschlagenen Bäume des Landes übertreffen den Bedarf bei Weitem. Daher beliefern wir auch weite Teile des Bundesgebietes, selbst die Kanarischen Inseln und die asiatischen Märkte“, unterstrich Kammerpräsidentin Volquardsen.
„Die Preisspannen im Endverbrauch für den laufenden Meter sind bei Nordmanntannen 21 bis 27 Euro, bei Blaufichten zwölf bis 16 Euro und bei Fichten neun bis zwölf Euro“, erläuterte Arbeitsgemeinschaftsvorsitzender Engler.
Wie beim Familienbetrieb Ansgarius setzen die meisten Erzeuger Schleswig-Holsteins auf Direktvermarktung. „Die Familienbetriebe, die zumeist auf eine lange Geschichte zurückblicken, legen dabei Wert auf Zusammenhalt, Regionalität, Tradition und Naturverbundenheit“, fasste Engler die Philosophie der Weihnachtsbaumproduzenten zusammen. „Dies ist auch für die Kunden erlebbar und spürbar, wenn sie selbst den jährlichen Weihnachtsbaumkauf als sinnliches Erlebnis für Groß und Klein erfahren.“

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