Jugendcafé: Bau nimmt Fahrt auf!

Jetzt wird zunächst die Holzkonstruktion montiert.

Daumen hoch: Bürgermeisterin Verena Jeske (v.li.) sowie Norman Behmer und Sybille Weinmann-Klinkow vom Bauamt freuen sich, dass der Anbau für das Jugendcafé jetzt Fahrt aufnimmt. Fotos: Otto

Der Anbau ans Jugendzentrum soll ein Mehrgenerationen-Treffpunkt werden.

Derzeit wird die Holzkonstruktion aufgestellt und montiert.

Bad Bramstedt (hot) – Ein großer Kran, der Holzplatten hievt, mehrere Lkw und Handwerker, die mächtig am Werkeln sind: Auf der Baustelle hinter dem Jugenzentrum tut sich was! Im Mai vergangenen Jahres war der erste Spatenstich für den Anbau des neuen Jugendcafés am Jugendzentrum. Nun nimmt der Bau Fahrt auf.
Am Dienstag wurden schwere Holzplatten, die in Schweden von der Firma Stora Enso gefertigt und von der Firma Holzbau Hauschildt aus Groß-Kummerfeld in Rostock abgeholt wurden, angeliefert – und es wurde auch gleich mit dem Aufbau und der Montage begonnen.
„Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Bereits Ende der Woche soll die Holzständer-Konstruktion dann stehen“, freut sich Bürgermeisterin Verena Jeske mit Sybille Weinmann-Klinkow vom Bauamt, zuständig auch für die Wirtschaftsförderung, und Norman Behmer, technischer Angestellter im Bauamt, darüber, dass es nun endlich „sichtbare Fortschritte“ gibt. Zum Internationalen Musikfest, das das BT Orchester vom 30. Juni bis zum 2. Juli veranstaltet, soll der Anbau dann fertig sein, zeigt sich die Bürgermeisterin zuversichtlich. „Darauf arbeiten wir von der Verwaltung hin.“
„Der Anbau steht auf einem festen Sockel und ist damit etwas höher gestellt, damit das Holz im Trockenen steht, wenn es mal Hochwasser geben sollte“, erklärt die Architektin Angela Schnack. Die reine tragende Holzkonstruktion hat nach Angaben von Angela Schnack fertig montiert einen Auftragswert von rund 70.000 Euro brutto.
Rund 70 Quadratmeter Innenfläche hat der Anbau, der, direkt an der Schlosswiese gelegen, als Mehrgenerationen-Treffpunkt gedacht ist.
Im eingeschossigen barrierefreien Anbau sollen ein Caféraum mit Eingangsbereich, eine kleine Bistro-Küche und Sanitäranlagen entstehen.  
Neben dem Zuschuss vom Land (gut 395.000 Euro) wird das Projekt, für das inklusive der Sanierung des Jugenzentrums zwischen 1,1 und 1,2 Millionen Euro veranschlagt werden, unter anderem auch vom Kreis Segeberg (100.000 Euro),  von der AktivRegion Holsteiner Auenland (100.000 Euro), dem Sozialministerium (insgesamt 51.000 Euro) und von Gudruns-Kinder-Stiftung (10.000 Euro) gefördert. Insgesamt beträgt die Fördersumme nach Angaben der Architektin Angela Schnack rund 666.000 Euro. Damit verbleibt für die Stadt voraussichtlich ein Eigenanteil von etwa 477.000 Euro.
„Auf die Fördergelder wollen wir natürlich nicht verzichten“, freut sich Verena Jeske darüber, dass der Bau jetzt endlich vorangeht. „Momentan dauert halt alles etwas länger“, sagt sie im Blick auf die derzeitige Wirtschaftslage.
Im Jugendzentrum selbst sind die Arbeiten mittlerweile weit fortgeschritten. Unter anderem wurde die Elektrik erneuert. Die Stromversorgung ist derzeit aber noch provisorisch. „Das Gebäude bezieht den Strom derzeit über den Stromverteiler für den Wochenmarkt“, erklärt die Architektin. Und auch die Heizkörper sind schon installiert. Für die Beheizung soll eine Wärmepumpe installiert werden. „Die bekommen wir aber wohl erst zur nächsten Heizperiode“, so die Architektin Angela Schnack. Der Grund: Lieferschwierigkeiten.
Für Bürgermeisterin Verena Jeske ist das Jugendcafé eine Herzensangelegenheit. „Es belebt unsere Innenstadt“, sagt sie. „Der Wert unserer Stadt, sowohl finanziell als auch ideell, steigt mit jeder Infrastrukturmaßnahme. Heute geschieht genau das mit dem Jugendcafé. Und weitere Maßnahmen in unserer Stadt werden folgen, die längst in Planung sind.“

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