Berlin kann jeder

Itzehoe muss man wollen

© Burghofbühne

Die interaktiven Kleinstadt-Show der Burghofbühne Dinslaken ist eine literarisch-musikalische Hommage an die oft geschmähte Provinz mit viel regionalen Akteuren. © Burghofbühne

Mirko Schombert © Burghofbühne

Itzehoe (anz/bg) – „Wir lieben unsere Kleinstadt!“, behauptet die Burghofbühne aus dem nordrhein-westfälischen Dinslaken und ist sich sicher, dass es Anderen ähnlich geht. Daher haben sie eine große Kleinstadt-Show auf die Beine gestellt, in der vor allem die liebenswerten Seiten dieser Orte und ihrer Bewohner eine Rolle spielen sollen. Eine literarisch-musikalische Hommage an die viel und oft geschmähte Provinz – mit einer Besonderheit: Auch örtliche Akteure werden in die Show einbezogen.

Einen liebevollen Blick von Dinslaken aus auf das Itzehoer Stadtleben zu werfen, ist natürlich nicht ganz einfach. „Es geht uns aber auch nicht darum, den Itzehoern zu erklären, wie ihre Stadt funktioniert“, erklärt Mirko Schombert, Regisseur und Intendant der Burghofbühne. „Das wäre ja albern. Wir gehen einfach im Gegenteil neugierig und mit offenen Augen und Ohren in den Abend und freuen uns darauf, selbst etwas über Itzehoe zu erfahren, Menschen aus der Stadt kennenzulernen und ihnen eine Stimme zu geben.“

Schon im Vorfeld wurden Interviews mit Bürgern zu verschiedenen Fragen ihrer Stadt geführt. Aus diesen Antworten schneiden die Künstler eine Toncollage zusammen. Das Ensemble wird diese Stimmen dann am Abend über Kopfhörer hören und simultan nachsprechen.

„Wir laden außerdem an jedem Abend bis zu vier Gäste aus der Stadt ein, mit uns auf der Bühne zu stehen“, so Mirko Schombert. „Möglich sind Gesprächspartner aus der Stadtgesellschaft aber ebenso Künstler, die auf der Bühne ihr Programm präsentieren. Das können Songs, Texte, Tanzperformances und vieles mehr sein.“

Die Itzehoer Gesprächspartner sind nun bekannt gegeben worden: Bürgermeister Ralf Hoppe und Tobias Jepp vom Verein Zero Waste Itzehoe. Umrahmt wird das Programm mit künstlerischen Show-Acts des Shantychors „Itzehoer Störschipper“ und den Stepptänzern des Tanzstudios Nikolas Plett.

Darüber hinaus wird es aber noch viele weitere Elemente geben wie beispielweise eine Hommage an den Showklassiker „Familienduell“ mit Fragen aus Itzehoe oder ein Kochstudio mit regionalen Spezialitäten. Auch das Publikum wird die Gelegenheit haben, sich spontan zu Fragen ihrer Stadt zu positionieren.

Wer jetzt denkt, das hört sich nicht wirklich nach klassischem Theater an, den kann Mirko Schombert beruhigen: „Das soll es auch gar nicht sein! Es soll ein unterhaltsamer Abend sein, der von und mit dem Publikum lebt. Wir wollen keine Geschichte erzählen, sondern mit einem Augenzwinkern darauf schauen, wie sich das Leben in Itzehoe – generell in Klein- und Mittelstädten – anfühlt. Unser Ensemble wird ebenfalls persönliche Geschichten aus ihren Städten erzählen, viele Dinge ähneln sich ja auch.“

Die Burghofbühne Dinslaken kommt am Samstag, den 28. Januar, um 19:30 Uhr ins theater itzehoe. “Wir freuen uns sehr auf den Abend und die damit verbundenen Begegnungen“, sagt Mirko Schombert abschließend. Karten sind über die Theaterkasse oder unter www.theater-itzehoe.de erhältlich.

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