Kreis Segeberg (anz) - Haben behinderte Menschen die gleichen Möglichkeiten, am Leben, an der Gesellschaft, am Sport, an Politik, an Bildung, an Kultur teilzunehmen? Genau um diese komplexe Fragestellung geht es beim Projekt „Inklusion vor Ort“ im Kreis Segeberg, das im Frühjahr Fahrt aufgenommen hat. Im Mittelpunkt steht eine enge Zusammenarbeit mit den Impulskommunen Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Wahlstedt.
In den Kommunen starten in den kommenden Wochen die ersten Workshops:
- Wahlstedt: Dienstag, 9. Juli: Wahlstedt gemeinsam gestalten – Mach mit!
- Kaltenkirchen: Sonnabend, 20. Juli: Aktionen und Kennenlernen auf dem
Stadtfest und Donnerstag, 1. August: Spielplätze
- Bad Bramstedt: Montag, 16. September: Sensibilisierung und Austausch
Näheres dazu steht auf der Internetseite des Projektes:
www.gemeinsam-inklusiv.de
Gemeinsam mit der Aktion Mensch fördert das Land das Projekt bei der Entwicklung
inklusiver Sozialräume, um ein barrierefreies Lebensumfeld für alle Menschen zu
schaffen. Auf Einladung der Staatskanzlei fand kürzlich ein Netzwerktreffen der
beteiligten Kommunen und ihrer Partner in Kaltenkirchen statt. Im Mittelpunkt stand
dabei ein Austausch über die bisherige Arbeit.
„Gemeinsam mit den Impulskommunen, aber auch mit all jenen, die sich immer
schon für den Abbau von Barrieren einsetzen, möchten wir mit vielen Maßnahmen
und Veranstaltungen die Rahmenbedingungen verbessern“, so Landrat Jan Peter
Schröder, der dazu auffordert, sich selbst einmal zu hinterfragen, was jede*r
einzelne selbst ganz konkret dazu beitragen könnte, beeinträchtigten Menschen
mehr Teilhabe in bestimmten Bereichen des Lebens zu ermöglichen.