Daran arbeiten alle gemeinsam:

Zukunftskonzept Daseinsvorsorge - öffentliches Bürgerforum am 19. Juni

Bürgermeisterin Verena Jeske Foto: Otto

Bad Bramstedt (anz) - Im Jahre 2017 wurde Bad Bramstedt als eine von drei Kommunen in Schleswig-Holstein in das Städtebauförderungsprogramm “Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke” des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes aufgenommen. 
„Dieses Programm ermöglicht der Stadt erhebliche Zuschüsse für Projekte in verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge für die Bürger in Bad Bramstedt und den Umlandgemeinden“, betonte Bürgermeisterin Verena Jeske in der ersten Sitzung des Projektteams . Dieses setzt sich aus  Stadtverordneten, Vertretern der Umlandgemeinden und weiteren Vertretern, zum Beispiel des Bürger- und Verkehrsvereins, zusammen.
Die Auswirkungen des demographischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels werden auch in Bad Bramstedt und den Umlandgemeinden zunehmend spürbar. Sie wirken in viele Bereiche des alltäglichen Lebens hinein und betreffen uns alle. Gemeinsam mit den Umlandgemeinden stellt sich Bad Bramstedt den sich daraus ergebenden Herausforderungen und lässt derzeit ein Zukunftskonzept Daseinsvorsorge erarbeiten. Die Stadt hat nach einer Ausschreibung hiermit die Unternehmen GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung und BIG Städtebau beauftragt. Neben Bad Bramstedt gehören noch die Umlandgemeinden Armstedt, Bimöhlen, Föhrden-Barl, Fuhlendorf, Hagen, Hardebek, Hasenkrug, Hitzhusen, Lentföhrden, Weddelbrook und Wiemersdorf  zum Untersuchungsraum.
Im Rahmen dieses Zukunftskonzepts Daseinsvorsorge wird zunächst untersucht, inwieweit die derzeitige Infrastruktur an zukünftige Entwicklungen, insbesondere den demografischen Wandel, angepasst ist. Aufbauend auf dieser Analyse werden in einem zweiten Schritt Strategien zur nachhaltigen Entwicklung der Daseinsvorsorgeinfrastruktur (Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Mobilitäts- und Gesundheitsangebote etc.) in der Stadt Bad Bramstedt und ihrem Umland entwickelt.
Das Konzept wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Verwaltungen, den politischen Gremien sowie den Trägern der Infrastruktureinrichtungen erarbeitet, und auch die Bürger der beteiligten Gemeinden sind aufgefordert, sich aktiv in den Prozess einzubringen.
Aus diesem Grund findet – so hat es der Projektrat beschlossen – am 19. Juni  um 18.30 Uhr ein öffentliches Bürgerforum in der Mensa der Jürgen-Fuhlendorf-Schule statt, zu dem die Stadt einlädt.
An dem Abend werden Zwischenergebnisse präsentiert sowie Anregungen und Meinungen der Bewohnerschaft aufgenommen. Alle interessierten Bewohner Bad Bramstedts und der Umlandgemeinden sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und am Verfahren zu beteiligen.
Selbstverständlich können auch noch rund um diese Veranstaltung herum Bürger ihre Meinungen und Anregungen zu verschiedenen Themen per E-Mail oder Brief an die Stadt richten.
Die Endergebnisse zum Zukunftskonzept sollen im Herbst 2019 wiederum öffentlich präsentiert werden.

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