Trauer um Rolf Koschorrek

Der CDU-Politiker ist im Alter von 63 Jahren verstorben.

Dr. Rolf Koschorrek ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Foto: Privat

Bad Bramstedt/Berlin (anz) – Der Bad Bramstedter und ehemalige Bundestagesabgeordnete Rolf Koschorrek ist am 12. Januar nach langer Krankheit im Alter von 63 Jahren in Berlin verstorben. Rolf Koschorrek wurde am 17. Juni 1956 in Bad Bramstedt geboren. Seine Eltern hatten ein Friseurgeschäft am Bleeck und auch  in der Ladenzeile des Klinikums. Von Kindesbeinen an begeisterte er sich für die Musik, lernte Trompete im BT Musikzug (heute BT Orchester). Er gründete Walters Brass Band, die er zur Big Band entwickelte. Rolf Koschorrek leitete diese und weitere Gruppen, organisierte Proben, Konzerte und prägte den gesamten Verein musikalisch.  Später spielte er Trompete und sang in verschiedenen Jazzbands, darunter bei den Louisiana Syncopators.
Nach dem Abitur 1975 an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule, lernte Rolf  Koschorrek Zahntechniker in Kiel, studierte von 1981 bis 1986  Zahnmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen. Danach war er in Braunschweig als Assistenzarzt tätig und 1989 in eigener Praxis als Zahnarzt in Bad Bramstedt. 1991 promovierte  zum Dr. med. dent. an der Universität Göttingen.
Koschorrek trat 1983 in die CDU ein, war Stadtverordneter und  wurde 2004 CDU-Ortsverbandsvorsitzender. Von 2005  bis 2013 war der Bad Bramstedter Mitglied des Deutschen Bundestages für den  Wahlkreis Steinburg–Dithmarschen Süd sowie Bad Bramstedt und lebte seit dem in Berlin. Außerdem war er  Mitglied im Landesvorstand  und im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU/CSU und dessen Co-Vorsitzender der Kommission Gesundheit sowie Mitglied im Vorstand der MIT Schleswig-Holstein. Auch war er Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) und des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte und ein oft gebuchter Redner bei Unternehmen und in der Gesundheitswirtschaft. 2018 wurde er für sein „langjähriges gesundheitspolitisches Engagement“ mit der Ewald-Harndt-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Zahnärztekammer Berlin, geehrt.
„Mit Rolf verlieren wir einen guten Freund und hoch anerkannten Politiker. Die CDU in Bad Bramstedt, dem Kreis Segeberg und dem Land Schleswig-Holstein und alle, die ihn kannten, werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Die Jazztrompete von Rolf ist für immer verstummt“, gedenkt der CDU-Kreisvorsitzende und Rolf Koschorreks Bundestagskollege Gero Storjohann.
Rolf Koschorrek hinterlässt eine erwachsene Tochter aus zweiter Ehe und seine Ehefrau.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 24. Januar, ab 13.15 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche in Bad Bramstedt statt. Weil viele Gäste erwartet werden, ist sie von der Gedächtniskapelle in die Kirche verlegt worden.

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