Corona-Testnachweis pro Woche erforderlich

Neue Allgemeinverfügung für Grenzpendler/innen und Grenzgänger/innen

Kreis Segeberg (anz) - Im Kreis Segeberg gilt ab dem heutigen Montag, 25. Januar, die neue „Allgemeinverfügung für die Test- und Nachweispflicht für Grenzpendler/innen und Grenzgänger/innen“. Darin wird eine wöchentliche Testpflicht für Menschen geregelt, die regelmäßig die deutsch-dänische Grenze überqueren. Entsprechend den Regelungen in Dänemark müssen Grenzpendler/innen und Grenzgänger/innen künftig einen negativen Corona-Test (PCR- oder Schnell-Test) pro Woche vorweisen können, der höchstens sieben Tage alt sein darf.„Vor dem Hintergrund der nach wie vor sehr dynamischen Verbreitung von Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus in Schleswig-Holstein und auch in Dänemark ist diese Maßnahme erforderlich“, sagt Landrat Jan Peter Schröder. Vor allem mit Blick auf die neuen Virusvarianten müssten weitere Einträge und deren Weiterverbreitung ausgehend von Einreisenden unbedingt verhindert werden.

Die Allgemeinverfügung gilt für Personen,

• die in Deutschland wohnen, aber in Dänemark arbeiten oder studieren und die regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) aus Dänemark an ihren deutschen Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler/innen)

sowie für Personen,

• die in Dänemark wohnen, aber in Deutschland arbeiten oder studieren und die regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) aus Deutschland an ihren dänischen Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger/innen).

Für beide Personengruppen gilt: Sie müssen in jeder Kalenderwoche, in der sie nach Deutschland einreisen/zurückreisen ein Mal nachweisen können, dass keine Coronavirus-Infektion vorliegt. Auf Anforderung muss das ärztliche Zeugnis/das Testergebnis auch dem Fachdienst „Infektionsschutz und umweltbezogenen Gesundheitsschutz“ vorgelegt werden können.
Kann jemand bei der Einreise/Rückreise aus Dänemark weder ein ärztliches Zeugnis noch ein negatives Testergebnis vorweisen oder ist dieses älter als sieben Tage, muss er/sie diesen Nachweis spätestens 48 Stunden später erbringen und auf Verlangen ebenfalls dem Infektionsschutz des Kreises vorlegen.
Der Nachweis kann auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer, französischer oder dänischer Sprache vorgezeigt werden. Er muss bei jeder Einreise/Rückreise mitgeführt werden. Ein Verstoß gegen die Pflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis einschließlich Mittwoch, 31. März. Eine Verlängerung ist möglich.
Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier: www.segeberg.de/media/custom/2211_2780_1.PDF?1611484962

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