500 neue Arbeitsplätze für Bad Bramstedt in Sicht!

LINK, der führende Hersteller von Premium-Endoprothesen, errichtet größten deutschen Produktionsstandort in Bad Bramstedt+++Unternehmen will 50 Millionen Euro investieren

Daumen hoch für die zukunftsweisende Neuansiedlung: Unternehmensinhaber Helmut D. Link (re.) und LINK-Geschäftsführer Peter Willenborg (li.) freuen sich mit Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt (2. v. re.) und Bürgermeisterin Verena Jeske (2. v. li.) über den erfolgreichen Vertragsabschluss. Fotos: Otto

Das Unternehmen LINK hat ein insgesamt 5,1 Hektar großes Grundstück im Gewerbepark Auenland gekauft. Das Foto zeigt einen Teil des Areals.

Das Unternehmen LINK will im Gewerbepark Auenland eine Produktionsstätte bauen. Der Kaufvertrag ist unter Dach und Fach. Unternehmensinhaber Helmut D. Link (v. li.), Bürgermeisterin Verena Jeske und Geschäftsführer Peter Willenborg freuen sich auf das neue Projekt.

Bad Bramstedt (hot) – Ein Meilenstein für das Wirtschaftswachstum und ein ganz bedeutender Schritt im Blick auf die Entwicklung der Rolandstadt: Der führende Hersteller von Premium-Endoprothesen LINK hat im neuen Bad Bramstedter Gewerbegebiet am Lohstücker Weg – im Gewerbepark Auenland – ein 5,1 Hektar großes Grundstück erworben. Am Montag wurde der Vertrag beurkundet, alles ist unter Dach und Fach. Der Kaufpreis für das Areal bei einem Quadratmeterpreis von 69 Euro: rund 3,3 Millionen Euro.
Das mehr als 70 Jahre bestehende Medizintechnik-Unternehmen in Familienbesitz mit Hauptverwaltung in Hamburg wird auf dem Areal eine Hochtechnologie-Produktion für innovative Gelenkersatz-Implantate errichten. In den kommenden fünf Jahren wird LINK in Bad Bramstedt 50 Millionen Euro investieren und mindestens 500 neue Arbeitsplätze schaffen.
Medizintechnik ist eine innovative Wachstumsbranche. Sie trägt dazu bei, dass Menschen immer gesünder und älter werden. LINK setzt sich täglich dafür ein, dass Menschen, die auf eine Endoprothese angewiesen sind, schmerzfrei und so mobil wie möglich leben können. „Die Endoprothesen sollen so lange halten, wie der Patient lebt. Wir legen größten Wert auf höchste Qualität“, betonte Unternehmensinhaber Helmut D. Link.
»Der Bedarf an moderner und leistungsfähiger Medizintechnik steigt stetig. LINK wächst mit hochwertiger Endoprothetik deutlich schneller als der Markt“, erläutert Geschäftsführer Peter Willenborg die Entscheidung für den Neubau. „Mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Produkte investieren wir stark in den medizinischen Fortschritt. Zahlreiche neue Produkte stehen kurz vor der Markteinführung und werden zu unserem langfristigen Wachstum beitragen. Das Investment in Bad Bramstedt ist die Basis für eine langfristig dynamische, innovative Unternehmensentwicklung, die erhebliche zusätzliche Kapazitäten in fast allen Unternehmensbereichen erfordert.“
LINK produziert in Deutschland und investiert als Pionier und Schrittmacher in der Endoprothetik überproportional in Forschung und Entwicklung.
Die positive Unternehmensentwicklung erstreckt sich neben Deutschland auch auf die meisten europäischen Länder und den größten Wachstumsmarkt USA. „In China sind wir seit vielen Jahren Marktführer im Bereich Premium-Endoprothesen“, sagt Norbert Oswald, ebenfalls Geschäftsführer.
„Wir freuen uns sehr über den Erwerb des zentral gelegenen Grundstücks, denn es bietet ideale Bedingungen für ein weltweit expandierendes Unternehmen, wie LINK es heute ist.“ Die Hauptverwaltung der Waldemar Link GmbH Co. KG ist in Hamburg, eine Produktionsstätte in Norderstedt. Insgesamt arbeiten an den beiden Standorten rund 1.000 Mitarbeiter. Die Produktion in Norderstedt soll laut Unternehmensinhaber Helmut D. Link auch in vollem Umfang erhalten bleiben. „Wir nehmen unserem NORDGATE-Verbundpartner nichts weg“, betonte Bürgermeisterin Verena Jeske.
Baubeginn für die neuen Anlagen in der Rolandstadt wird Anfang 2022 sein. „Wir setzen dabei auch auf lokale Firmen und die enge Zusammenarbeit mit Bad Bramstedt“, so Norbert Ostwald.
„Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit LINK genauso konstruktiv und vertrauensvoll fortzuführen wie sie Anfang des Jahres begonnen hat“, ergänzt Verena Jeske, Bürgermeisterin der Stadt Bad Bramstedt.
Am neuen Standort in Bad Bramstedt werden in mehreren Bauabschnitten modernste Anlagen zur Produktion von Hüft- und Knieimplantaten sowie die zentrale Logistik von LINK entstehen.
Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes ist bis Ende 2023 geplant.
„Seit Jahrzehnten ist dies die größte Firmenansiedlung für unsere 15.000 Einwohner zählende Stadt. Wir punkten dabei mit unserer Lage und der guten Erreichbarkeit“, sagt Verena Jeske. „Die Ansiedlung von LINK wird die Entwicklung unserer wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur durch die Schaffung einer großen Zahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sehr stark positiv beeinflussen.“ Und: Das Ziel der Stadt sei es, auch weiterhin erfolgreich Gewerbeflächen anzubieten, blickt die Bürgermeisterin in die Zukunft.
Ein Blick zurück in den Dezember 2019: LINK sei auf der Suche nach geeigneten Flächen gewesen, so die Bürgermeisterin. „Da habe ich einfach zum Telefonhörer gegriffen und bei der Geschäftsleitung angerufen. Schnell konnte ich sie von Bad Bramstedt überzeugen“, sagte Verena Jeske „Ich bin beeindruckt, wie unkompliziert die Verhandlungen gelaufen sind“, zeigte sich Unternehmensinhaber Helmut D. Link hoch erfreut.
In Sachen Gewerbeansiedlung ist dies der erste große Erfolg für Verena Jeske in ihrer bisherigen Amtszeit als Bürgermeisterin. Ursprünglich wollte sich an fast der gleichen Stelle der Hamburger Krankenhauskonzern Asklepios ansiedeln. Doch daraus wurde nichts. Der Konzern machte den Kaufvertrag rückgängig, weil ihm der Boden anscheinend zu moorig war. Nach den vorliegenden Gutachten gibt es da bei LINK offensichtlich keinerlei Bedenken. Asklepios siedelt sich nun in Bad Oldesloe an. Dort fand – ebenfalls am Montag – der erste Spatenstich statt.

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