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Pläne für das neue Holstein-Center

Vorstellung im Stadtentwicklungsausschuss

So soll die neue Front des Holstein-Centers aussehen. Grafiken: © Semmelhaack

Der Eingang zum neuen Holstein-Center über die Brunnenstraße. Grafiken: © Semmelhaack

Die Fronten des neuen Holstein-Centers sollen mit viel Glas hell und offen werden. Grafiken: © Semmelhaack

Im ersten Stock sollen Stadtbibliothek, Volkshochschule sowie Stadt- und Kreisarchiv Platz finden. Grafiken: © Semmelhaack

Itzehoe (bg) – Erste Ideen zur neuen Nutzung des Holstein-Centers waren schon länger bekannt, nun stellten Theodor Semmelhaack, Inhaber des Semmelhaack Wohnungsunternehmens, Prokurist Arne Parchent und Architekt Manfred Heitgerken die konkreten Pläne im Stadtentwicklungsausschuss vor.

Das ehemalige B&H-Gebäude am La Couronne-Platz und die Fußgängerbrücke sollen abgerissen werden. Der Antrag dazu wird noch in diesem Monat gestellt. Stattdessen entstehen unter dem Motto „Wohnen am Platze“ zwei getrennte Baukörper mit einem repräsentativen Durchgang zum dahinter liegenden Holstein-Center. Wenn alles nach Plan verläuft, sollen die ersten Mieter im zweiten Halbjahr 2025 einziehen können. Für den Übergang vom Feldschmiedegang zum neuen Holstein-Center wird es eine Verkehrsberuhigung geben.

Das Holstein-Center selbst soll zu einem wichtigen Treffpunkt in der Stadt werden. So wird es im Erdgeschoss Platz geben, sich aufzuhalten, aber auch Einkaufsmöglichkeiten und Gastonomie sind geplant. Dank der neuen Glasfront wird das Foyer hell und lichtdurchflutet gestaltet. Im ersten Stock ist Raum für Ärzte und eine Apotheke vorgesehen. Außerdem sollen unter dem Motto „Bücher und Bildung“ die Volkshochschule, die Stadtbibliothek sowie das Kreis- und Stadtarchiv unter einem Dach vereint werden. Auch ein gemeinsam nutzbarer Veranstaltungsraum ist vorgesehen.

Während Bürgermeister Ralf Hoppe die konstruktiven Gespräche mit Vertretern der Firma Semmelhaack im Vorfeld lobte, liegen die Detailentscheidungen zur städtischen Nutzung jedoch beim Bildungsausschuss. Rolf Bratzke, Vorsitzender des Bildungsausschusses, wünschte sich für die Entscheidungsfindung belastbare Zahlen wie zum Beispiel die Höhe der Miet- und Nebenkosten. Außerdem gab er zu bedenken, dass zum Beispiel der Musikunterricht der Volkshochschule mit lauten Instrumenten stattfindet. Hier wäre dann Lärmschutz wichtig. Um den engen Zeitplan der Bauvorhaben einzuhalten, soll die Entscheidung möglichst noch im Dezember fallen, spätestens jedoch Anfang 2024. Denn bereits Mitte des nächsten Jahres soll die Baustelle in vollem Gange sein.

Zum Gesamtkonzept der Baumaßnahmen gehören auch die beiden Hochhäuser, die mit dem 1. Dezember offiziell in den Eigentum Semmelhaacks übergehen. Sie sollen umfassen saniert, modernisiert und mit einer neuen Fassade versehen werden. Für die Beheizung der Gebäudekomplexe ist eine Fernwärmeversorgung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Itzehoe geplant.

Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses begrüßten die Pläne des Bauunternehmens Semmelhaack einstimmig, lassen die geplanten Investitionen und die Unterbringung der städtischen Institutionen doch eine nachhaltige Belebung der Innenstadt erwarten.

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